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Justiz

Treibjagd: PETA erstattet Anzeige

Die Tierrechtsorganisation hat bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen die Teilnehmer einer Jagd bei Furth erstattet.
Von Evi Paleczek

Treibjagden seien besonders erbarmungslose Jagdpraktiken, findet PETA. Symbolfoto: dpa
Treibjagden seien besonders erbarmungslose Jagdpraktiken, findet PETA. Symbolfoto: dpa

Furth im Wald.Die Tierrechtsorganisation PETA hat bei der Staatsanwaltschaft Regensburg Strafanzeige gegen alle Teilnehmer einer Jagd Ende Dezember und besonders gegen die beiden Jagdleiter und Revierinhaber erstattet. Diese revierübergreifende Treibjagd auf Hasen sowie die groß angelegte Entenjagd an einem Weiher, an denen mehrere Jäger und Treiber mit Hunden teilgenommen hätten, habe gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, teilt PETA in einer Pressemitteilung mit.

Innerhalb weniger Stunden seien bei der Jagd in den Revieren Sengenbühl und Schafberg 37 Hasen und 37 Stockenten getötet worden. Außerdem seien Treibjagden besonders erbarmungslose Jagdpraktiken, die mit enormem Leid für die Wildtiere verbunden seien. Für eine derartige Massentötung erschließe sich kein vernünftiger Grund.

Weder die Staatsanwaltschaft noch die beiden Jagdleiter und Revierinhaber waren am Freitagnachmittag für eine Stellungnahme zu erreichen.

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