Fussball
Amberg steht vor einer schwierigen Aufgabe

15.07.2022 | Stand 15.09.2023, 4:24 Uhr
Gegen Hauzenberg durfte der FCA beim letzten Aufeinandertreffen jubeln. −Foto: Andreas Brückmann

Ein neues Spieljahr, eine neu formierte Mannschaft: Der FC Amberg hat an diesem Samstag in Hauzenberg gleich zum Start der Landesliga Mitte ein dickes Brett zu bohren – Ausgang völlig ungewiss. „Die Quantität haben wir sicherlich“, hatte Coach Wagner nach der Testphase festgestellt, „es mangelt teilweise noch an der Qualität, da scheint die Vorbereitung für den einen oder anderen noch nicht abgeschlossen“.

Das kommt aber auch daher, dass nicht alle zu jeder Zeit zur Verfügung standen. Im Kader für die neue Saison fehlen mit Manuel Baumgärtner, Benjamin Burger (Spielpause) und Yannick Haller (verletzt) schon mal zwei wichtige Spieler im Tor bzw. im Mittelfeld, vorne fehlt Dennis Kramer – und diese Akteure wollen erst mal ersetzt werden. Lukas Heinrich, Philipp Götz und Frank Wagner sollen vorne arbeiten, Nick Sperlich ist wieder dabei, Max Witzel fällt schon im ersten Spiel aus, wie auch Paul Götz und Jawara sowie Luttenberger. „Hinten stabil stehen“ will Trainer Karl-Heinz Wagner, wohl nicht nur in Hauzenberg, das spricht dann für eine Innenverteidigung mit Schmien, Majdic, Richthammer – weiter zur Verfügung stehen Hack und Mueller. Wer im Tor zu finden ist, das wird sich laut Wagner kurzfristig entscheiden, drei Keeper stehen zur Wahl: Donhauser, Mecke und Tim Schreiner. Und im Mittelfeld hat Helleder eine Führungsaufgabe zu erfüllen, Kipry, Herrndobler und Kilic sind Kandidaten. Das Saisonziel ist derweil klar umrissen: Abstieg verhindern. In der vergangen Saison machte der FCA den Klassenerhalt auch durch das 1:0 am 29. Spieltag gegen Hauzenberg perfekt. Den Treffer erzielte Mario Schmien, obwohl Amberg eine Stunde lang (Gelb-Rot Philipp Götz) in Unterzahl gespielt hatte.

Andrerseits: 0:1 verlor der FC Amberg zu Hause gegen die Hauzenberger. So gesehen kann die Mannschaft von Karl-Heinz Wagner im ersten Saisonspiel nur überraschen. „Wir wollen nochmals einen Schritt nach vorne machen“, erklärt indes Hauzenbergs Trainer Schwarz über den Rangsechsten des Vorjahres. Dafür sorgen sollen unter anderem sechs Neuzugänge: Rene Huber (neun Jahre SV Schalding) soll eine tragende Rolle dabei spielen, „die Leistungsschwankungen der letzten Saison zu minimieren“, wie Schwarz sagt. „ Vielleicht wieder was mitnehmen“ ist derweil die Hoffnung der Amberger, die dann am Dienstag bereits erstmals daheim antreten, Gegner ist der SC Ettmannsdorf.