Senioren Waldmünchen
Corona: Besuchsverbot im Pflegestift

Die Einrichtung in Waldmünchen wurden zahlreiche Einwohner und Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet.

16.03.2022 | Stand 15.09.2023, 6:43 Uhr
Im Pflegestift Waldmünchen in der Residenzstraße herrscht nach einem Corona-Ausburch ein Besuchsverbot. −Foto: Stefanie Bauer/Bayerwald Echo

Jetzt ist es doch passiert: Die Corona-Schutzmaßnahmen, sagt Heimleiter Bernd Pirner, habe man im Pflegestift Waldmünchen in der Residenzstraße schon immer sogar „einen Ticken strenger“ umgesetzt, als es gesetzlich vorgeschrieben war: „Wir führen seit langem tägliche Tests aller Mitarbeiter durch und nutzten schon FFP2-Masken, als es noch nicht vorgeschrieben war.“

Lange Zeit war das Pflegestift von Corona-Ausbrüchen verschont geblieben, nun gibt es eine Häufung positiver Fälle. „Bis vor vierzehn Tagen hatten wir einzelne Fälle bei den Bewohnern, die wir gut im Griff hatten mit der Zimmerquarantäne“, so Pirner. Eine nachfolgende PCR-Reihentestung der übrigen Bewohner und Mitarbeiter habe jeweils ausschließlich negative Ergebnisse geliefert.

Wann wird Besuchsverbot aufgehoben?

Eine Woche später jedoch war es zur Häufung der Fälle gekommen, vierzehn der 35 Bewohner wurden positiv PCR-getestet. Beim Personal gebe es nach und nach auch Fälle. In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt, so der Heimleiter, wurden die Maßnahmen ergriffen: Die tägliche Schnelltestung der weiteren Mitarbeiter, die ohnehin Routine ist, und auch ein Besuchsverbot musste verhängt werden. Dieses kann wieder aufgehoben werden, wenn die PCR-Tests negative Ergebnisse liefern.

Glücklicherweise, so Pirner, seien die Verläufe bei den Bewohnern, die fast alle dreifach geimpft seien, sehr mild und machten sich meist wie ein Schnupfen bemerkbar.