Förderung
Sechs Öko-Projekte aus Amberg und dem Landkreis bekommen Zuschuss

25.01.2023 | Stand 15.09.2023, 1:52 Uhr
Symbolische Übergabe der Förderungsschilder durch Annika Reich von der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach/Amberg (r.), Oberbürgermeister Michael Cerny, Kerstin Walch vom Amt für ländliche Entwicklung und Landrat Richard Reisinger (hintere Reihe v. r.) −Foto: Sibylle Sandner

Für das Jahr 2023 gibt es bereits zahlreiche Anträge für das Förderprogramm. Ziel ist, die regionale Bio-Produktion zu stärken – die scheint in der Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach/Amberg bereits gut zu aufgestellt zu sein .

In der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach sind im vergangenen Jahr sechs Öko-Projekte durch ein neues Förderprogramm des bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten finanziell unterstützt worden. Die Öko-Modellregion Amberg-Sulzbach/Amberg und der Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach als Träger, bezuschussen über den sogenannten „Verfügungsrahmen Ökoprojekte“ Investitionen, die den Absatz von regionalen Bioprodukten und das Bewusstsein für Akteure der regionalen Bio-Wertschöpfungsketten stärken. Das teilt die Stadt Amberg in einer Presseinfo mit.

Übergabe der Förderschilder an die sechs Geförderten

Oberbürgermeister Michael Cerny und Landrat Richard Reisinger übergaben die symbolischen Förder-Hinweisschilder an sechs Projekte in Stadt und Landkreis: darunter die Bio-Milchtankstelle der Familie Donhauser im Amberger Ortsteil Raigering, ein Verkaufshäuschen für Pinzgauer Bio-Rind-Erzeugnisse der Familie Uebler in Riglashof, einen Verarbeitungsraum für Bio-Heumilchprodukte der Familie Pöllinger, einen Dinkelentspelzer sowie eine kleine Getreidetrocknung der Pürner GbR in Schmidtstadt, ein Demeter-Hühnermobil von Sebastian Meier und eine Hofladenausstattung für Demeter-Ziegenprodukte vom Michlbauernhof in Stockau.

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Mit bis zu 50 Prozent der Investitionssummen wurden die kleinen Betriebe finanziell unterstützt, insgesamt knapp 50000 Euro. Annika Reich, die Projektmanagerin der Öko-Modellregion, freute sich, dass bereits im ersten Jahr des Förderprogramms so viele Projekte bezuschusst werden konnten. Das und die vielen Anträge für 2023 zeige, wie gut aufgestellt die Region im Bereich Bio-Produktion sei.