Landesliga NOrdost
SVS dreht packendes Duell in Schwabach zum Sieg

23.04.2023 | Stand 15.09.2023, 0:30 Uhr
Der SVS (weiß, Kaner Özkuk) und der SC 04 Schwabach lieferten sich ein packendes Spiel. −Foto: Weller

Der SV Seligenporten gewinnt erstmals zwei Spiele hintereinander in dieser Landesligasaison und hält seine kleine Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt am Leben. Dabei drehten die Klosterer beim SC 04 Schwabach einen 0:1-Halbzeitrückstand in einen 2:1-Sieg.

Während die Schwabacher in der Anfangsphase schnell nach vorne spielten, legte der SVS sein Augenmerk zunächst darauf, den Ball in den eigenen Reihen zu halten.

Dennoch gingen die ersten Torannäherungen auf das Konto der Gäste, als erst Leo Kettlitz das Außennetz traf (10.) und wenig später SC-Keeper Dominik Brunnhübner einen Freistoß von Fatih Boynuegrioglu abfing. Schwabach kam bis dorthin kein einziges Mal gefährlich nach vorne, versenkte dann aber seine erste Gelegenheit prompt im Netz.

Jurkic parierte für die Klosterer

Zunächst am gut reagierenden SVS-Torhüter Manuel Jurkic gescheitert, schnappte sich Mario Klupp erneut die ins Feld zurückprallende Kugel, drehte eine Pirouette um SVS-Verteidiger Jörn Hohe, um schließlich aus fünf Metern zum 1:0 einzunetzen (29.).

Nun beherrschten die Hausherren bis das Geschehen. Kurz vor dem Pausenpfiff vereitelten Faruk Erata und Jurkic noch so eben das 2:0 gegen Michael Weiß.

In Hälfte zwei bekamen die 120 Zuschauer eine gute Viertelstunde Geplänkel serviert, bevor Schwabach den Druck auf das gegnerische Tor verstärkte, ohne sich aber zwingende Chancen zu erarbeiten.

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Seligenporten machte erst in der 64. Minute wieder offensiv von sich reden, nachdem Alexander Stark bei einem von Michael Görlitz getretenen Freistoß vor dem Tor auftauchte, dieses jedoch knapp verfehlte.

Görlitz bedient Tchabode

Fünf Minuten danach bediente Görlitz tief in der eigenen Hälfte den nach der Pause eingewechselten Moustafa Tchabode. Nach einem Lauf über das halbe Spielfeld inklusive eines Doppelpasses mit Kaner Özkuk, knallte er herzhaft zum 1:1-Ausgleich ein. Nun hatte der SVS Oberwasser und belohnt sich in der 82. Minute mit der Führung.

Wiederum war es Görlitz, der die Vorarbeit leistete und den am Mittelkreis befindlichen Damyan Opcin einsetzte. Dessen famosen Steilpass schnappte sich Tchabode, der mit einer kurzen Verzögerung seine beiden Bewacher elegant ins Leere laufen ließ und auf Höhe des Elfmeterpunktes vorbei am herausstürmenden Brunnhübner mit dem 2:1 einen Doppelpack schnürte.

Schwabach ging voll ins Risiko

Die Schwabacher, die sich ebenso wie der SVS keine Niederlage leisten konnten, setzten nun alles auf eine Karte. So musste Jurkic mit einer Glanzparade gegen Luka Vidovic sein ganzes Können beweisen (83.).

Kurz danach musste Opcin mit einer Zeitstrafe vom Feld und seine Kameraden mussten in Unterzahl weitermachen. Die aber wehrten sich mit aller Leidenschaft und ließen außer eines Kopfballs von Oliver Janz (90.) nichts mehr zu.