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Glaube

111 Kilometer zur inneren Einkehr

In der kommenden Woche starten wieder tausende Gläubige zur dreitägigen Diözesanwallfahrt nach Altötting.

Tausende Wallfahrer machen sich am 17. Mai wieder von Regensburg auf nach Altötting .Foto: Armin Weigel/dpa
Tausende Wallfahrer machen sich am 17. Mai wieder von Regensburg auf nach Altötting .Foto: Armin Weigel/dpa

Regensburg.Die Vorbereitungen zur 189. Regensburger Diözesanfußwallfahrt sind abgeschlossen. Von 17. Mai bis 19. Mai ziehen wieder tausende Gläubige nach Altötting. Laut Pilgerführer Bernhard Meiler steht auch in diesem Jahr ein Jubiläum in Altötting an. Im Mittelpunkt soll das Beispiel des Hl. Bruder Konrad stehen, dessen 200. Geburtstag gefeiert wird. 41 Jahre lang versah er seinen Dienst an den Pilgern, die an seiner Klosterpforte klopften. Von Bruder Konrad stammt auch das Leitwort, das über der Fußwallfahrt steht: „Ohne Kreuz geht es nicht.“ Beim Einzug in Altötting werden die Wallfahrer am Bruder-Konrad-Brunnen vorbeiziehen. Offen ist die Wallfahrt für alle, die bereit sind, in christlich religiöser Gesinnung mitzumachen. Sie können sich auch kurzfristig dem Zug anschließen, eine gesonderte Anmeldung ist laut Pilgerführer Meiler nicht notwendig.

Die Regensburger Diözesanfußwallfahrt beginnt am Donnerstag, 17. Mai um 7.15 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Albertus Magnus in Regensburg. Von hier zieht ab acht Uhr der Pilgerzug aus der Domstadt aus. Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer werde bei Abmarsch in Regensburg den Pilgersegen erteilen und sich selbst in den Pilgerzug mit einreihen und als Pilger die erste und letzte Etappe mitpilgern, informiert Meiler. Um die 8000 Fußwallfahrer aus dem Bistum Regensburg sowie aus ganz Deutschland, aus Österreich, der Schweiz und anderen Ländern, werden schließlich am Pfingstsamstag, 19. Mai um ca. 9.30 Uhr in Altötting einziehen, wo sie mit Bischof Rudolf Voderholzer den Abschlussgottesdienst in der St. Anna Basilika feiern.

Während der Wallfahrt gibt es ein perfekt aufeinander abgestimmtes Räderwerk von insgesamt 28 unterschiedlichen Ressorts, erläutert Pilgerführer Meiler. Funkträger, WC-Wagen, Beschilderung, Verpflegung, Busse, Sanitäter und vieles andere mehr muss organisiert werden. Größte Herausforderung jedes Jahr ist die Organisation von 8000 Übernachtungen.

Hoffen auf gutes Wetter

Auch in diesem Jahr werden die Pilger von Mangolding nach Sünching nicht mehr mit dem Zug, sondern mit Bussen gefahren. Fahrkarten gibt es bei der Albertus-Magnus Kirche vor dem Gottesdienst. Am ersten Tag sind die Quartiere auf 20 Orte, am zweiten Tag auf zwölf Orte verteilt. Die Pilger werden mit Bussen in die Übernachtungsorte gefahren und zum Ausgangspunkt des Pilgerzuges zurückgebracht. Beamte der Polizeipräsidien Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern schützen den gesamten Pilgerweg.

Das Bayerische Rote Kreuz begleitet den Pilgerzug mit 14 Sanitätsfahrzeugen, zwei Rettungswägen und ca. 60 Rotkreuzhelfern. Darüber hinaus wird vom BRK an den Rastorten Tee kostenlos ausgegeben. Für die ärztliche Betreuung der Pilger stehen sechs Ärzte zur Verfügung. Das Pilgergepäck wird von 60 Begleitfahrzeugen transportiert, 30 Ordner sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Die örtlichen Feuerwehren übernehmen jeweils die Versorgung der WC-Wagen mit Wasser. Jeder Pilger erhält kostenlos einen Hinweiszettel und ein Pilgerzeichen. Die Pilger können während der Wallfahrt bei etwa 15 Priestern beichten, die im Pilgerzug am Ende gehen.

Für die Rückfahrt der Wallfahrer am Samstag bietet die Pilgerleitung Busse an. Sie starten am Bahnhof in Altötting und fahren über Regensburg nach Weiden mit Zwischenhaltestellen in Schwandorf, Schwarzenfeld, Nabburg, Pfreimd, Wernberg und Weiden. Abfahrt ist um 14 Uhr am Bahnhof in Altötting. Für Pilger, die erst am Pfingstsonntag zurückfahren, werden Busse nach Regensburg und Weiden eingesetzt.

Die Rückfahrt

  • Für die Rückfahrt

    der Wallfahrer am Samstag bietet die Pilgerleitung Busse an. Sie starten am Bahnhof in Altötting und fahren über Regensburg nach Weiden mit Zwischenhaltestellen in Schwandorf, Schwarzenfeld, Nabburg, Pfreimd, Wernberg und Weiden.

  • Abfahrt ist um 14 Uhr

    am Bahnhof in Altötting. Für Pilger, die erst am Pfingstsonntag zurückfahren, werden Busse nach Regensburg und Weiden eingesetzt.

  • Pilgerführer Bernhard Meiler

    ist schon voller Vorfreude auf das diesjährige Ereignis. „Jetzt braucht nur noch das Wetter halbwegs mitspielen und einer gelungenen Regensburger Fußwallfahrt 2018 steht nichts mehr im Wege.“

Pilgerführer Bernhard Meiler ist schon voller Vorfreude auf das diesjährige Ereignis. „Jetzt braucht nur noch das Wetter halbwegs mitspielen und einer gelungenen Regensburger Fußwallfahrt 2018 steht nichts mehr im Wege.“

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