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Vorbereitungen

150 Oldtimer werden starten

Am 24. Juni findet die Regensburger Classic Rallye zum 15. Mal statt. Gewinner ist nicht, wer am schnellsten fährt.
Von Martin Kellermeier

Andreas Komes von BMW, Rallyeleiter Max Schneider, Continental-Standortleiter Thomas Ebenhöch und Professor Jürgen Ipfling vom Organisationskomitee haben das Programm für die 15. Regensburger Classic Rallye vorgestellt. Foto: Martin Kellermeier
Andreas Komes von BMW, Rallyeleiter Max Schneider, Continental-Standortleiter Thomas Ebenhöch und Professor Jürgen Ipfling vom Organisationskomitee haben das Programm für die 15. Regensburger Classic Rallye vorgestellt. Foto: Martin Kellermeier

Regensburg.Die Gesichter der Veranstalter der 15. Regensburger Classic Rallye spiegeln sich beim Fototermin im roten Lack der Oldtimer. Vor dem Continental-Entwicklungszentrum in Regensburg stehen zwei echte Blickfänge: ein Ferrari 308 GTS, Baujahr 1979, und ein Alfa Romeo 1300 Spider, Baujahr 1976. Solche Garagenschätze werden bei der Rallye am Sonntag, 24. Juni, wieder zu bestaunen sein. „Insgesamt haben sich 150 Teilnehmer angemeldet“, sagt Rallyeleiter Max Schneider. Jede Minute wird ein Wagen vom Regensburger Neupfarrplatz aus in Richtung Dom auf die Strecke starten. Für die Zuschauer gibt es also fast drei Stunden lang jede Minute einen besonderen Oldtimer zu sehen.

Auf dem Neupfarrplatz werden die Teilnehmer am 24. Juni zur Rallye starten. Foto: altrofoto.de
Auf dem Neupfarrplatz werden die Teilnehmer am 24. Juni zur Rallye starten. Foto: altrofoto.de

Die Veranstaltung des Automobilclubs Deuerling, der 1970 gegründet wurde und größter Ortsclub des ADAC Südbayern ist, wird Ende des Monats wieder die Fans der historischen Fahrzeuge in Massen anlocken. Unter den Anmeldungen befinden sich ein Maserati 450 S, ein Jaguar E-Type V12, ein Renault Alpine und ein Mercedes Benz 300 SL. Jeder Teilnehmer zahlt 300 Euro Startgebühr. Die Rallyefahrer mit einer Schnapszahl in der Startnummer spenden 600 Euro. Das Blindeninstitut Regensburg erhält aus dem Spendentopf 3000 Euro, das Inklusionshotel der Johanniter in Regensburg 3600 Euro.

Die Rallye des AMC Deuerling ist eine Gleichmäßigkeitsfahrt für Oldtimer auf öffentlichen Straßen. Die Teilnehmer müssen sich selbstverständlich an die Straßenverkehrsordnung halten, sonst droht die Disqualifikation. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der einzelnen Etappen darf nicht über 50 km/h liegen.

Fahrern drohen Strafpunkte

Auf den Streckenabschnitten sind eine vorgeschriebene Route und Zeit einzuhalten. „Ansonsten gibt es Strafpunkte“, sagt Professor Jürgen Ipfling aus Regensburg, der Mitglied im Organisationskomitee ist. Der 82-jährige Pensionist ist selbst schon oft bei solchen Veranstaltungen hinter dem Steuer gesessen. „Der Kopf sitzt rechts“, sagt Ipfling. Und weiter: „Es hängt vom Beifahrer ab, auf welcher Position das Team am Ende landet.“ In den meisten Oldtimern werden am 24. Juni zwei Männer auf den vorderen Plätzen im Auto sitzen. 72 Männerteams haben sich nämlich angemeldet. Außerdem wird es 64 gemischte Teams und immerhin fünf Damenteams geben.

Die schönsten Bilder von der Regensburger Classic Rallye im vergangenen Jahr sehen Sie in unserer Bildergalerie:

Das Schaulaufen der Oldies

Der erste Oldtimer wird am 24. Juni um 9 Uhr die Startrampe am Neupfarrplatz verlassen. „Das Wichtigste ist, dass die Zuschauer den Fahrer winken und umgekehrt. Dann sind alle happy“, sagt Rallyeleiter Schneider. Möglichkeit dazu wird es entlang der Strecke genug geben. Als erste Station werden die Oldtimer ab 9.15 Uhr den Systemprüfkurs bei Continental in Regensburg erreichen. Ab 9.45 Uhr erreichen die Fahrer Bad Abbach. Dort sorgt Alleinunterhalter Heiner Reichert für Stimmung.

Gegen 11.30 Uhr treffen die Teams am Kuchlbauerturm in Abensberg ein. Dort spielen die „Friends of Music“, außerdem findet ein Fotoshooting statt. Mittagspause ist ab 11.40 Uhr beim Jungbräu, ebenfalls in der Stadt Abensberg. Ab circa 14 Uhr kommen die Oldtimer für einen kurzen Kaffee-Stopp nach Untereggersberg bei Riedenburg. Um 14.45 Uhr erreichen die ersten Fahrer die Hemauer Stadtmitte. Hier spielt die Band „Rock in Motion“ auf.

Viel Musik am Streckenrand

Um 15.1o Uhr treffen die Teams in Laaber ein. Auch hier gibt es Musik. Ab 15.15 Uhr rollen die Oldtimer durch Deuerling, ebenfalls mit Musik. Über die Donaufähre Prüfening (15.30 Uhr) geht es zurück auf den Neupfarrplatz. Hier kommen ab 16 Uhr die Rallye-Teams ins Ziel. Professor Ipfling vom Organisationskomitee rechnet damit, dass fast alle der gestarteten Oldtimer ins Ziel kommen werden und nur wenige liegen bleiben. Unter den Startern wird auch der Werksleiter von Continental in Regensburg, Thomas Ebenhöch, sein. Er wird mit seiner Frau und einem BMW 528i, Baujahr 1979, den Kurs bestreiten. „Eine solche Rallye ist die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit einen Urlaubstag zu genießen“, sagt Ebenhöch.

„Eine solche Rallye ist die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit einen Urlaubstag zu genießen“

Thomas Ebenhöch, Werksleiter bei Continental in Regensburg

Alle Oldtimerfans kommen bereits am Samstag, 23. Juni, auf ihre Kosten. Von 16 bis 22 Uhr wartet ein Highlight auf sie, wenn die teilnehmenden Fahrzeuge aus nächster Nähe auf dem Regensburger Domplatz zu bewundern sind.

Hier finden Sie nochmals unseren Bericht von der Regensburger Classic Rallye 2017.

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