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1860 München holt Lex und Bekiroglu

Der Traditionsklub aus der Landeshauptstadt treibt seine Kaderplanungen für die neue Saison in der 3. Liga voran.

Der Trainer von 1860 München, Daniel Bierofka, gibt am Spielfeldrand Anweisungen. Foto: Tobias Hase
Der Trainer von 1860 München, Daniel Bierofka, gibt am Spielfeldrand Anweisungen. Foto: Tobias Hase

München.Der TSV 1860 München hat sich pünktlich zum Start in die Vorbereitung auf die neue Saison Wunschstürmer Stefan Lex gesichert. Der 28-Jährige kommt vom FC Ingolstadt, wo sein Vertrag ausgelaufen war. Details zum Kontrakt beim Fußball-Drittligisten in München wurden am Montag nicht mitgeteilt. „Stefan verfügt über enorme Routine in höheren Ligen“, sagte Sportchef Günther Gorenzel. „Genau diese Qualität und Erfahrung benötigen wir in allen Mannschaftsteilen, um in der 3. Liga eine gute Rolle zu spielen.“

Zudem sicherten sich die „Löwen“ die Dienste von Efkan Bekiroglu vom FC Augsburg. Der 22-Jährige ist für das Mittelfeld vorgesehen.

Am Montag stand die Auftakteinheit des Sommers an, ein Fitness- und Laktattest. Am Dienstag ist für das Team von Coach Daniel Bierofka das erste reguläre Training an der Grünwalder Straße geplant.

„Wichtig ist, dass wir die zwei Millionen nicht auf den Kopf hauen, sondern planvoll einsetzen - nicht nur jetzt, auch in der Zukunft.“

Daniel Bierofka

Der Cheftrainer wird dann fehlen, weil er parallel seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer macht. Auch der Ex-Teamkapitän Stefan Aigner wird nicht zu den Sechzigern zurückkehren, nachdem er sein Engagement in Nordamerika beendet hatte. Trotz der zuletzt von Investor Hasan Ismaik zugesagten zwei Millionen Euro kam ein Deal mit Aigner nicht zustande. „Mit Geld hat das nullkommanull zu tun“, sagte Bierofka im „Münchner Merkur“ (Montag). Das Angebot kam zu kurzfristig, der Coach hatte die Saisonplanung schon gemacht. „Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zum Stefan, aber das passt halt jetzt einfach nicht.“

Zugleich mahnte Bierofka, das von Ismaik zusätzlich für den Kader bereitgestellte Geld mit Bedacht einzusetzen. „Wichtig ist, dass wir die zwei Millionen nicht auf den Kopf hauen, sondern planvoll einsetzen - nicht nur jetzt, auch in der Zukunft“, sagte er.

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