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28-Millionen-Euro-Panne: Amtsleiterin versetzt

Nach einer Panne im Zusammenhang mit einem Förderantrag über rund 28,5 Millionen Euro verliert die Augsburger Jugendamtsleiterin ihren Job. Der Sprecher der Stadtverwaltung, Richard Goerlich, sagte am Dienstag, dass der Mitarbeiterin mündlich die bevorstehende Versetzung innerhalb der Verwaltung mitgeteilt worden sei. „Sie wird die Amtsleitung nicht mehr innehaben.“ Zunächst hatte die „Augsburger Allgemeine“ über die Abberufung der Amtsleiterin berichtet.

Augsburg.Augsburg droht die Rückzahlung der für 2016 erhaltenen Kindertagesstätten-Förderung, nachdem die Stadt den millionenschweren Antrag einen Werktag zu spät gestellt hatte. Die Regierung von Schwaben hatte zwar die mehr als 28 Millionen Euro dennoch zunächst ausbezahlt, dann aber den verspäteten Antrag bemerkt und bemängelt. Derzeit laufen Verhandlungen zwischen der fast 300 000 Einwohner großen Stadt und dem Freistaat darüber, ob die Stadt die Summe eventuell ganz oder teilweise zurückzahlen muss.

Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte Goerlich. Es sei noch bis Juli Zeit, die Sache zu klären. Wegen der Panne steht seit zwei Wochen auch Augsburgs Dritter Bürgermeister Stefan Kiefer (SPD) als Sozialreferent in der Kritik.

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