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400 tote Schweine in Mastbetrieb

Die Tierrechtsorganisation Peta erstattet Anzeige. Der betroffene Bauer aus Unterfranken hatte die Polizei selbst informiert.

Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild
Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild

Kitzingen.Nach dem Fund von 400 toten Schweinen in einem Mastbetrieb im unterfränkischen Landkreis Kitzingen hat die Tierrechtsorganisation Peta Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Würzburg bestätigte am Dienstag auf Anfrage den Eingang der Anzeige und führt nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts eines Vergehens nach Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes. Danach steht unter Strafe, ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund zu töten oder ihm Schmerz und Leid zuzufügen.

Der betroffene Bauer hatte seine verendeten Tiere vor knapp zwei Wochen gefunden und umgehend die Polizei informiert. Erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass wegen eines technischen Defekts in der Nacht die Stromversorgung unterbrochen wurde und dadurch die Lüftungsanlage ausfiel. Die Staatsanwaltschaft wies nun vorsorglich darauf hin, dass für eine Strafbarkeit Vorsatz erforderlich sei. „Lediglich grobe Fahrlässigkeit wäre nicht ausreichend.“

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