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Verkehr

414 betrunkene E-Roller-Fahrer erwischt

Beim Oktoberfest registrierte die Polizei einen Rekord an Alkoholfahrten. Massenweise fielen E-Tretroller negativ auf.

Ein E-Tretroller: Beim Münchner Oktoberfest fielen die neuen Fortbewegungsmittel negativ auf. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa
Ein E-Tretroller: Beim Münchner Oktoberfest fielen die neuen Fortbewegungsmittel negativ auf. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa

München.Beim Oktoberfest hat es in diesem Jahr einen Rekord an Alkoholfahrten gegeben. Ein Grund waren die E-Tretroller. Die Polizei stoppte in den beiden Festwochen 774 Verkehrsteilnehmer alkoholisiert, 414 von ihnen waren auf E-Scootern unterwegs, wie die Polizei am Sonntag zum Abschluss des Volksfestes berichtete.

Mobilität

Warten auf Regensburger E-Scooter

Das Verleihsystem für E-Scooter in Regensburg war für September angekündigt. Doch der Hersteller klagt über Lieferprobleme.

Bei 469 Verkehrsteilnehmern wurde der Führerschein sogar sofort sichergestellt, davon wiederum 254 E-Scooter-Fahrer. Die Regelungen für die E-Tretroller würden vermutlich auch deshalb nicht eingehalten, da die Fahrzeuge nicht als ernstzunehmendes Verkehrsmittel betrachtet würden, sagte der Pressesprecher der Münchner Polizei, Marcus da Gloria Martins. Viele sähen in den Rollern ein Lifestyle-Produkt oder Spielzeug - und nutzten sie entsprechend.

Verleih

E-Scooter verspäten sich in Regensburg

Auch in der Domstadt soll es einen Verleih von E-Scootern geben. Doch der Produzent der Roller hat Lieferprobleme.

Aber auch viele Autofahrer hätten noch nicht verstanden, dass die Polizei nicht nur auf der Wiesn selbst unterwegs sei, sagte da Gloria Martins. Denn auch bei den sonstigen Alkoholfahrten gab es eine Zunahme: 360 Autofahrer wurden alkoholisiert erwischt, im Vorjahr waren es 332 gewesen. Bei 215 wurde der Führerschein sofort sichergestellt (2018: 192).

Feste

Notaufnahmen: Positive Wiesn-Bilanz

Kurz vor Ende des Oktoberfests ziehen die Notaufnahmen des Uni-Klinikums der LMU bereits eine positive Bilanz.

Beamte und Sicherheitskräfte mussten zudem 1100 Scooter-Fahrer an den Sperrzonen rund um das Festgelände abweisen - für die Roller galten dieselben weiträumigen Straßensperrungen rund um das Volksfest wie für Autos. Während der Wiesnzeit gab es im Münchner Stadtgebiet 21 Unfälle mit E-Scootern, dabei wurden 15 Menschen verletzt. Bei 13 Unfällen war Alkohol im Spiel.

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