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ADAC auch 2017 mit Millionendefizit: Signal zur Veränderung

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) verbucht weiterhin ein Millionendefizit. Dank einer Ausschüttung von fast 54 Millionen konnte das negative Vereinsergebnis auf minus 8 Millionen Euro verbessert werden, gab Präsident August Markl am Samstag bei der Hauptversammlung in Dresden bekannt. Nach Abzug der Beiträge für die 18 eigenständigen Regionalclubs und Prämien blieben dem Verein Erlöse aus Mitgliedsbeiträgen in Höhe von 508 Millionen Euro - 16 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Für Leistungen der Pannen- und Unfallhilfe wurden laut dem Geschäftsbericht 338,3 Millionen und damit 2,5 Millionen Euro mehr ausgegeben. Das Defizit im Bereich der Mitglieder ging um knapp vier Millionen Euro auf 29,8 Millionen Euro weiter zurück.

Der Präsident des ADAC, August Markl, blickt im MesseCongressCentrum bei der Hauptversammlung des Clubs ins Auditorium. Foto: Nicolas Armer/aktuell
Der Präsident des ADAC, August Markl, blickt im MesseCongressCentrum bei der Hauptversammlung des Clubs ins Auditorium. Foto: Nicolas Armer/aktuell

Dresden.Gemessen am Anspruch, dass sich der Verein selbst tragen kann, sei die unternehmerische Entwicklung weiterhin nicht zufriedenstellend, sagte Markl. Das strukturelle Defizit solle mit dem Zukunftsprogramm „Pole Position“ und Effizienzmaßnahmen reduziert werden, die bereits umgesetzt würden. „Wir sind noch nicht fertig“, sagte der ADAC-Chef unter Verweis auf umfassende gesellschaftliche und technologische Herausforderungen. „Von Dresden geht das klare Signal aus, dass sich der ADAC verändert - vom Pannenhelfer zum Mobilitätshelfer.“ Das Portfolio müsse um viele neue Kompetenzen, vor allem in der digitalen Welt, erweitert werden.

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