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AfD-Parteitag: Heftige Krawalle erwartet

Die AfD kommt bald in Augsburg zusammen. Es werden bis zu 1000 linksextremistische Personen mit Gewaltpotenzial erwartet.

Auch beim AfD-Parteitag in Hannover mussten Polizisten die Politiker schützen. Bei dem am 30. Juni und 1. Juli 2017 in Augsburg geplanten AfD-Bundesparteitag bereitet die Polizei den bislang größten Einsatz in der Geschichte der Stadt vor. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Auch beim AfD-Parteitag in Hannover mussten Polizisten die Politiker schützen. Bei dem am 30. Juni und 1. Juli 2017 in Augsburg geplanten AfD-Bundesparteitag bereitet die Polizei den bislang größten Einsatz in der Geschichte der Stadt vor. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Augsburg.Vor dem Bundesparteitag der AfD in Augsburg warnt der bayerische Verfassungsschutz vor Ausschreitungen der linksextremistische Szene. Es gebe in sozialen Netzwerken „Videos mit Anleitungen für Demonstrationen, für das Durchbrechen von Polizeisperren oder das Anzünden von Fahrzeugen, unterlegt mit entsprechender Musik und Texten“, sagte der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz, Burkhard Körner, der „Augsburger Allgemeinen“ (Montag). Er erwarte bis zu 1000 linksextremistische Personen, „die auch ein gewisses Gewaltpotenzial mitbringen“. Die Mobilisierung in der Szene laufe und werde seit Wochen ständig stärker.

Lesen Sie auch: Hotels in Augsburg lehnen AfD-Politiker ab.

Für den Parteitag am 30. Juni und 1. Juli will die Augsburger Polizei mit 2000 zusätzlichen Beamten aus dem ganzen Bundesgebiet Ausschreitungen verhindern. Man nehme die Situation sehr ernst, betonte Verfassungsschutzchef Körner - auch schon vor dem Parteitag: „Wir befürchten, dass es vor allem im Vorfeld der Veranstaltung zu Straftaten kommt wie Sachbeschädigungen oder Angriffen auf symbolträchtige Einrichtungen“.

Schlagzeilen zum Parteitag gab es bereits vor Tagen: So hat die AfD Probleme mit Hotelreservierungen. Weil etwa das bekannteste Haus der Stadt Sorge vor möglichen Krawallen hat, hat es mehrere Zimmerreservierungen von AfD-Funktionären storniert.

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