MyMz

International

Aigner fordert: Trump-Bashing beenden

Deutschland brauche stabile transatlantische Zusammenarbeit, sagt die CSU-Politikerin – Hass und Spott sei da fehl am Platz.

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Foto: Nicolas Armer/Archiv
Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Foto: Nicolas Armer/Archiv

München.Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat Politik und Medien „Trump-Bashing“ vorgeworfen und dazu aufgerufen, dieses zu beenden. „Deutschland braucht eine stabile transatlantische Zusammenarbeit. Es ist nicht sinnvoll, wutschäumend Porzellan zu zerschlagen“, erklärte die CSU-Politikerin am Montag in München. Stattdessen sei es notwendig, „alles daran zu setzen, schnell direkte Gespräche aufzunehmen“. „Die USA sind immer noch unser wichtigster Verbündeter und ein herausragender Wirtschaftspartner“, betonte sie. „Wir werden uns auf den Präsidenten einstellen und die nächsten vier Jahre mit ihm auskommen müssen. Mit öffentlicher Empörung, Hass und Spott wird das kaum gelingen.“

Aigner betonte, die bayerische und deutsche Wirtschaft habe ein hohes Interesse an stabilen Beziehungen und freiem Handel. Dieser liege aber auch im Interesse der USA. „Wie es aussieht, werden wir für unsere Position werben müssen - aber mit guten Argumenten.“

Weitere Nachrichten aus der Politik gibt es hier

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht