MyMz

Basketball

ALBA-Manager nach Final-Pleite gegen Bayern „auf Augenhöhe“

Die erste Enttäuschung nach der unglücklichen 75:80-Pleite im Pokalfinale gegen Bayern München wich bei den ALBA-Verantwortlichen dann doch - und machte einem gewissen Stolz über die starke Vorstellung des eigenen Teams Platz. „Am Ende haben nur Kleinigkeiten gefehlt. Wir sind auf Augenhöhe“, sagte Manager Marco Baldi. Und das, obwohl ALBA ein „viel kleineres Budget als die Bayern“ zur Verfügung hat, wie Sportdirektor Himar Ojeda zu bedenken gab.

Trainer Aito Garcia Reneses von ALBA Berlin beim BBL-Pokal. Foto: Stefan Puchner
Trainer Aito Garcia Reneses von ALBA Berlin beim BBL-Pokal. Foto: Stefan Puchner

Berlin.Die Berliner schnupperten am Sonntag an der Überraschung und hatten die favorisierten Bayern am Rande einer Niederlage. Im letzten Viertel lagen sie bereits mit zehn Punkten vorn. „Wir hatten die Chance zum Sieg“, sagte auch Trainer Aito Garcia Reneses. Doch in der Schlussphase ging ALBA die Luft aus. „Am Ende hat der eine oder andere vielleicht zu viel nachgedacht“, vermutete Baldi.

Trotz der Finalpleite nimmt ALBA aber auch Positives aus diesem Wochenende in Ulm mit. „Wir haben viele Sympathien dazu gewonnen“, sagte Baldi. Es habe viel Anerkennung dafür gegeben, dass ALBA ein so junges Team mit mehreren Berliner Eigengewächsen habe. Die Mannschaft habe in ihrer Entwicklung einen weiteren Schritt gemacht. „Aber wir müssen daraus lernen und uns weiterentwickeln“, forderte Baldi.

Durch die Länderspielpause hat ALBA nun knapp zwei Wochen Zeit zur Regeneration. „Das ist gut für uns, mal durchzuschnaufen“, sagte Baldi. Denn einige Spieler sind angeschlagen und können ihre Blessuren auskurieren. Am 3. März geht es für die Berliner in der Basketball-Bundesliga dann weiter mit einem Heimspiel gegen den Halbfinalgegner im Pokal, medi Bayreuth.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht