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Apples Kamera-Autos fahren in der Region

Apple startet die Fahrten seiner Kamera-Autos. Im September werden auch Aufnahmen in der Oberpfalz und Niederbayern gemacht.

Ein Kamerafahrzeug von Apple, das Aufnahmen für den Kartendienst des iPhone-Konzerns macht, ist im Straßenverkehr unterwegs. Apple wird am kommenden Montag erstmals seine Kamera-Autos auch auf Straßen deutscher Städte schicken. Foto: Andrej Sokolow/dpa
Ein Kamerafahrzeug von Apple, das Aufnahmen für den Kartendienst des iPhone-Konzerns macht, ist im Straßenverkehr unterwegs. Apple wird am kommenden Montag erstmals seine Kamera-Autos auch auf Straßen deutscher Städte schicken. Foto: Andrej Sokolow/dpa

München.Apple startet ab kommenden Montag die Fahrten seiner Kamera-Autos in Deutschland unter anderem in München, Stuttgart und Frankfurt. Außerdem stehen diverse Landkreise in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland auf dem Terminplan, wie aus einer online veröffentlichten Liste von Apple hervorgeht. Apple schickt gut 80 Fahrzeuge nach Deutschland und will die Fahrten bis Ende September abschließen. Orte und Zeitpläne könnten etwa wegen der Wetterlage geändert werden, schränkt Apple zugleich ein.

Termine in der Region

In Regensburg sollen die Autos laut Plan vom 4. bis 6. September unterwegs sein , im Landkreis Regensburg voraussichtlich vom 23. bis 30. September.

Weitere voraussichtliche Termine in der Region sind:

  • Kreisfreie Stadt Amberg: 2. bis 3. September
  • Landkreis Amberg-Sulzbach: 5 bis 11. September
  • Landkreis Kelheim: 12. bis 17. September
  • Landkreis Neumarkt: 18. bis 23. September
  • Landkreis Schwandorf: 24. bis 30. September
  • Landkreis Cham: 16. bis 30 September

Apple-Karten sollen verbessert werden

Die Daten, die bei den Kamera-Fahrten gewonnen werden, sollen in erster Linie die Apple-Karten in iPhones und anderen Geräten des Konzerns verbessern, hieß es. Apple kann aus den Fotos unter anderem Informationen wie Namen von Straßen oder Geschäften sowie zu Verkehrszeichen und Straßenführung herausziehen. Die Bilder könnten in Zukunft aber auch im neuen Panorama-Dienst Look Around zum Einsatz kommen – Apples Konkurrenzangebot zu Google Street View. Bei Look Around können Nutzer sich auf dem Bildschirm durch dreidimensionale Darstellungen von Straßenzügen bewegen. Die Funktion soll im Herbst zunächst für einige ausgewählte Gebiete wie die Umgebung von San Francisco verfügbar sein.

Nutzer können Löschung beantragen

Gesichter und Autokennzeichen werden bei Look Around – wie auch etwa bei Googles Street View – automatisch verpixelt. Nutzer können die Löschung von Rohdaten mit der Abbildung von Personen oder Häuser beantragen. Diese Möglichkeit bietet der Konzern vor einer möglichen Einführung von Look Around in Deutschland und direkt zum Start der Kamerawagen-Fahrten an.

Vor dem Start in Deutschland war Apple mit dem bayerischen Datenschutzbeauftragten in Kontakt. Die Daten aus den Fahrzeugen werden auf Apples Server in den USA geladen.

Die Fahrzeuge sind neben Foto-Kameras mit Laser-Radaren ausgestattet, die ihre Umgebung in 3D abtasten. Die auch unter dem Namen Lidar bekannten Geräte werden unter anderem in selbstfahrenden Autos eingesetzt. Die Fahrzeuge zeichnen zudem per GPS ihren Aufenthaltsort auf. Andere Daten werden laut Apple nicht erhoben.

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