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Migration

Asef N. darf vorerst bleiben: Kleine Demo vor Behörde

Der Afghane Asef N., der im vergangenen Jahr aus seiner Berufsschule in Nürnberg heraus abgeschoben werden sollte, darf vorerst weiter in Deutschland bleiben. Die Ausländerbehörde verlängerte seine Aufenthaltsgestattung am Dienstag um drei Monate, wie ein Sprecher des Unterstützerbündnisses „Mai 31“ sagte. „Asef hat damit jetzt eine kleine Verschnaufpause.“ Während der 21-Jährige seinen Termin in der Behörde hatte, demonstrierten vor dem Gebäude nach Angaben des Sprechers etwa 15 Menschen gegen die bayerische Abschiebepraxis und für ein Bleiberecht des jungen Mannes.

  • Asylverfahren im Landgericht Nürnberg-Fürth. Foto: Daniel Karmann/Archiv
  • Außenansicht der Zentralen Ausländerbehörde der Regierung von Mittelfranken. Foto: Daniel Karmann

Nürnberg.Am 31. Mai 2017 waren Polizisten in die Berufsschule gekommen, um Asef N. in Abschiebehaft zu nehmen. Mitschüler und Linksautonome stellten sich den Beamten jedoch in den Weg und der Polizeieinsatz sorgte später für Kritik. Das Landgericht Nürnberg-Fürth hob wenige Tage später die Abschiebehaft auf. Nun soll das Asylverfahren des 21-Jährigen neu aufgerollt werden. Die Staatsanwaltschaft hat Asef N. inzwischen angeklagt - unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs.

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