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Kriminalität

Asylbewerber nach Attacke abgeschoben

Der verurteilte 18-jährige Afghane sei zusammen mit weiteren 23 abgelehnten Asylbewerbern nach Kabul geflogen worden.

Ende April standen die vier Asylbewerber vor Gericht in Amberg. Foto: Weigel
Ende April standen die vier Asylbewerber vor Gericht in Amberg. Foto: Weigel

Amberg.Nach den Amberger Pügelattacken im Dezember 2018 ist am Dienstagabend einer der vier jungen Asylbewerber nach Kabul abgeschoben worden. Das teilte das Bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen am Mittwochvormittag mit.

Der verurteilte 18-jährige Afghane sei zusammen mit weiteren 23 abgelehnten Asylbewerbern von München aus mit einer Chartermaschine nach Kabul geflogen worden. Das Amtsgericht Amberg hatte den ausreisepflichtigen Asylbewerber Anfang Mai zu einer sechsmonatigen Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt. Er und seine drei Mitangeklagten hatten vor Gericht gestanden, Ende 2018 betrunken durch die Amberger Innenstadt gezogen zu sein und dabei grundlos auf Passanten eingeprügelt zu haben. Er wurde unmittelbar aus der Abschiebungshaft abgeschoben.

Prozess

Amberg: Haupttäter muss ins Gefängnis

Nach der Prügelattacke muss er für zwei Jahren und sieben Monaten in Haft. Die übrigen Angeklagten kommen auf Bewährung frei.

Neben Bayern beteiligten sich auch die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin an dieser Sammelabschiebung. (ka/dpa)

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