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Audi-Aufsichtsrat berät über Interims-Chef

Der Audi-Aufsichtsrat berät seit dem späten Dienstagvormittag über die Nachfolge des festgenommenen Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler. In einer Telefonkonferenz wollten die Aufsichtsräte zügig entscheiden, wer vorübergehend an die Spitze der Ingolstädter VW-Tochter trete, verlautetet aus Unternehmenskreisen. Direkt anschließend soll der Aufsichtsrat des VW-Konzerns die Entscheidung besiegeln.

Hinter einem Metallzaun steht ein Audi mit dem Logo des Autoherstellers auf der Motorhaube in einem Parkhaus. Foto: Armin Weigel
Hinter einem Metallzaun steht ein Audi mit dem Logo des Autoherstellers auf der Motorhaube in einem Parkhaus. Foto: Armin Weigel

Ingolstadt.Stadler gehört als Audi-Vorstandschef auch dem VW-Konzernvorstand an, deshalb sind beide Aufsichtsräte gefragt. Stadler sitzt seit Montag in Untersuchungshaft und kann seine Aufgaben zumindest vorerst nicht mehr erfüllen. Die Staatsanwaltschaft München wirft ihm im Zusammenhang mit dem Dieselskandal Betrug und geplante Beeinflussung von Zeugen oder Mitbeschuldigten vor.

Ob Stadler von den Aufsichtsräten nur beurlaubt oder ganz abgelöst wird, war am Dienstagvormittag noch offen. Als möglicher Interimschef wurde in Unternehmenskreisen Audi-Vertriebsvorstand Bram Schot genannt. Aber auch Finanzchef Alexander Seitz war im Gespräch. Der VW-Aufsichtsrat hatte bereits am Montag in Wolfsburg bis in die Nacht beraten, sich dann aber vertagt.

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