mz_logo

Bayern
Sonntag, 19. August 2018 32° 2

Auto

Audi-Chef Stadler schließt neue Rückrufe nicht aus

Audi-Chef Rupert Stadler schließt im Diesel-Abgasskandal weitere Rückrufe nicht aus. „Die Diesel-Krise ist noch nicht vorbei“, sagte der Vorstandschef des Ingolstädter Autobauers der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). Durch eine lückenlose Aufklärung stoße Audi immer noch auf Auffälligkeiten. Diese würden unverzüglich den Behörden gemeldet. „Neue Rückrufe sind nicht die Folge von Untätigkeit, sondern im Gegenteil das Ergebnis konsequenter Aufklärung“, sagte der Audi-Chef.

Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, sitzt vor Beginn der Hauptversammlung des Autoherstellers auf dem Podium im Audi Forum. Foto: Armin Weigel/Archiv
Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, sitzt vor Beginn der Hauptversammlung des Autoherstellers auf dem Podium im Audi Forum. Foto: Armin Weigel/Archiv

Augsburg.Stadler forderte in der Debatte um Fahrverbote eine bundeseinheitliche Regelung: „Wir müssen verhindern, dass wir in Deutschland einen Flickenteppich an Regelungen bekommen, wo hier diese und dort jene Straße für bestimmte alte Diesel-Fahrzeuge gesperrt ist.“ Er plädiert zugleich für einen neuen Dieselgipfel von Bund und Kommunen: „Das wäre auch sinnvoll, um das Thema zu versachlichen.“

Stadler lehnte erneut einen Rücktritt in der Affäre um manipulierte Motorsoftware ab: „Ich bin nicht der Typ, der die Flinte ins Korn wirft“, sagte er dem Blatt.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht