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Augsburg legt in Defensive nach: Lichtsteiner und Jedvaj neu

Der FC Augsburg schlägt auf dem Transfermarkt noch einmal zu. Neben dem lange in der Champions League erprobten Routinier Stephan Lichtsteiner kommt Tin Jedvaj aus Leverkusen. Der FCA hat die Nachverpflichtungen auch dringend nötig.
Von Martin Moravec, dpa

Der Schweizer Fußballer Stephan Lichtsteiner . Foto: Laurent Gillieron/KEYSTONE/Archivbild
Der Schweizer Fußballer Stephan Lichtsteiner . Foto: Laurent Gillieron/KEYSTONE/Archivbild

Augsburg.Vor seinem Aufbruch ins Abenteuer Bundesliga holte sich Stephan Lichtsteiner noch Rat bei den ehemaligen Augsburgern Alexander Manninger und Marwin Hitz. Der 105-malige Schweizer Nationalspieler soll bei den Fuggerstädtern die erhoffte Verstärkung in der Problemzone rechte Außenverteidigung werden. „Das ist eine interessante Aufgabe, wir haben etwas Spannendes vor uns. Von der Liga her, vom Club her natürlich auch ist es etwas ganz Neues für mich“, sagte der 35 Jahre alte Routinier, dessen Verpflichtung am Montagabend bekanntgegeben wurde.

Lichtsteiner hat riesige Erfahrung. Der Schweizer spielte in seiner langen Karriere unter anderem für OSC Lille, Lazio Rom und Juventus Turin. Zuletzt stand er eine Saison beim FC Arsenal in der englischen Premier League unter Vertrag. Dort war sein Vertrag ausgelaufen, weshalb Lichtsteiner nun auch ablösefrei ist.

„Wir freuen uns, das wir mit Stephan Lichtsteiner einen erfahrenen Profi für den FCA gewinnen konnten, der durch seine beeindruckende Karriere in der Schweiz, Frankreich, Italien, England sowie der Schweizer Nationalmannschaft einen unglaublichen Erfahrungsschatz aufweisen kann, den er neben seinen sportlichen Qualitäten in unsere Mannschaft einbringen wird“, sagte Manager Stefan Reuter über die Neuverpflichtung des FC Augsburg.

Im Leverkusener Tin Jedvaj wurde am Dienstag noch ein weiterer Spieler für die Defensive geholt. Der 23-jährige Kroate wurde für eine Saison ausgeliehen und nimmt den Kaderplatz von Kevin Danso (20) ein, der an den FC Southampton ausgeliehen wurde. „Die FCA-Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht. Daher habe ich ein sehr gutes Gefühl“, sagte Jedvaj, der die Rückennummer 18 erhält.

Lichtsteiner erhält beim FCA einen Vertrag für eine Saison und erhält die Nummer zwei. Nach der Rückkehr von Jonathan Schmid zum SC Freiburg waren die Fuggerstädter auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger gewesen. „Das Projekt ist sehr interessant, eine schwere Aufgabe, von daher war ich begeistert“, sagte Lichtsteiner. „Ich habe das Gefühl, dass ich in diese junge und hungrige Mannschaft viel einbringen kann. Das und die tolle Atmosphäre in der Bundesliga reizen mich sehr.“

Die Augsburger um ihren Schweizer Trainer Martin Schmidt müssen nach dem mit 1:5 bei Vizemeister Borussia Dortmund verpatzten Bundesligastart schnell die Kurve kriegen. Das weiß natürlich auch der in der Champions League (36 Einsätze) erprobte Neuzugang. „Es gilt, den Start geradezubiegen. Der war nicht optimal“, befand Lichtsteiner. Für das erste Heimspiel der Saison am Samstag (15.30 Uhr) gegen Neuling Union Berlin könnten der Routinier und der zwölf Jahre jüngere Jedvaj bereits Alternativen sein.

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