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Bayern: 10,8 Milliarden Steuerverluste

Die Coronakrise kostet den Freistaat Milliarden. Finanzminister Füracker spricht alleine für 2020 von 5,5 Milliarden weniger.

Albert Füracker (CSU), Finanzminister von Bayern, kündigt an, dass der Freistaat die finanziellen Folgen der Pandemie noch bis 2022 spüren werde. Foto: Matthias Balk/dpa
Albert Füracker (CSU), Finanzminister von Bayern, kündigt an, dass der Freistaat die finanziellen Folgen der Pandemie noch bis 2022 spüren werde. Foto: Matthias Balk/dpa

München.Wegen der Corona-Krise drohen dem Freistaat Bayern bis 2022 Steuerverluste von mehr als zehn Milliarden Euro. Dies sieht die am Freitag von Finanzminister Albert Füracker (CSU) in München vorgestellte Mai-Steuerschätzung vor. Demnach entgehen dem Fiskus verglichen mit der bisherigen Steuerkalkulation in diesem Jahr 5,5 Milliarden Euro, 2021 weitere 2,7 Milliarden und 2022 noch einmal 2,6 Milliarden Euro. „Das ist eine erhebliche Summe“, sagte Füracker.

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Der Freistaat verfalle nun aber nicht in Panik oder Hektik, sagte Füracker. Es gehe nun vielmehr darum, ohne Jammern und Selbstmitleid Bayern durch die Krise zu führen. Es sei nun Auftrag politischen Handelns, sich mit aller Kraft gegen die Krise zu stemmen. Ziel aller Maßnahmen müsse es sein, dass sich die wirtschaftliche Erholung möglichst schnell einstellen könne. (dpa)

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