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Bayern
Freitag, 17. August 2018 30° 1

Prognose

Bayern wächst – aber nicht überall

Die Bevölkerung in Bayern wächst, das Durchschnittsalter der Menschen auch. Das trifft auch auf die MZ-Region zu.
Von Julia Weidner

Auch die Bevölkerung in Regensburg wächst kräftig. Foto: Tino Lex
Auch die Bevölkerung in Regensburg wächst kräftig. Foto: Tino Lex

München. Bis 2036 wird die Bevölkerung in Bayern voraussichtlich auf fast 13,5 Millionen Menschen anwachsen. Das sind etwa eine halbe Million mehr als 2017. Vor allem der Regierungsbezirk Oberbayern kann mit Zuwachs rechnen, Oberfranken dagegen schrumpft. Auch die Zahl der Menschen in der MZ-Region wird wachsen. In der Oberpfalz sollen im Jahr 2036 1,11 Millionen Menschen leben. Dies ergibt sich aus der Bevölkerungsprognose des Landesamts für Statistik, die Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in München vorstellte.

Demnach steigt auch das Durchschnittsalter der Bayern bis 2036 um etwa zweieinhalb Jahre auf 46. In der Oberpfalz liegt das Durchschnittsalter zu diesem Zeitpunkt sogar bei 46,9.

Bevölkerung in der Oberpfalz wächst

Um ein Prozent (10 500 Einwohner) soll die Bevölkerung in der Oberpfalz wachsen. Spitzenreiter in der Oberpfalz werden die Stadt und der Landkreis Regensburg, die einen Bevölkerungsanstieg um 8,8 Prozent beziehungsweise 7,4 Prozent verzeichnen werden.

In Oberbayern werden im Jahr 2036 voraussichtlich knapp zehn Prozent mehr Menschen leben, insgesamt 5,1 Millionen. In Oberfranken dagegen sinkt die Zahl der Einwohner um über 63 000 auf 999 300. Auch Unterfranken muss sich auf einen Rückgang einstellen – laut Prognose um 3,5 Prozent . In Schwaben sollen dann über 83 000 Menschen mehr wohnen als heute; die absolute Zahl würde damit auf 1,94 Millionen wachsen. Mittelfranken kann mit einem Anstieg um 50 000 Einwohner auf 1,8 Millionen rechnen. 43 000 Einwohner mehr und damit insgesamt 1,26 Millionen Menschen werden in Niederbayern 2036 erwartet.

Die meisten Zuwanderer kommen aus Europa

Viele Neubürger in Bayern kommen laut Statistik aus dem europäischen Ausland. Rechnet man die Veränderungen durch Geburten und Todesfälle heraus, profitieren alle Landkreise und Städte vom Zuzug. Da in 33 Kommunen allerdings die Sterbe- die Geburtenrate und die Zahl der Neubürger übersteigt, prognostizieren die Experten dort rückläufige Zahlen.

Am stärksten wachsen Ballungsräume wie München (plus zwölf Prozent). Fast die Hälfte des Zuzuges in ganz Mittelfranken gehen auf die Städte Nürnberg und Fürth. Auch Regensburg ist mit einem Wachstum von fast neuen Prozent vorne mit dabei. Wie sich die Bevölkerung in Ostbayern im Detail verändert haben die Volontäre der MZ zusammen mit Datenjournalismus-Experten die Landkreise in der Region unter die Lupe genommen.

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