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Bedford-Strohm warnt vor Falschbotschaften im Netz

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat vor dem „Gift von Falschbotschaften im Internet“ gewarnt.

Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild
Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild

München.Der bayerische Landesbischof forderte die Menschen dazu auf, den Buß- und Bettag an diesem Mittwoch dazu zu nutzen, um über eigenes Handeln und den Umgang im täglichen Miteinander nachzudenken. Die Menschen sollten sich überlegen, wo sie gedankenlos über andere redeten, in deren Abwesenheit.

Menschen, die online Lügen verbreiten, können nach Ansicht von Bedford-Strohm nicht auf Barmherzigkeit hoffen. „Wer gezielt Falschbotschaften in die Welt setzt und durch digitale Kommunikation Gift verbreitet und damit systematisch das achte Gebot verletzt („Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“), dessen Handeln verdient keinen Langmut, sondern die klare Gegenwehr von Staat und Zivilgesellschaft.“ Barmherzigkeit, Güte und Langmut hätten dort keinen Platz, wo sie sabotiert werden, sondern dort, wo sie sich ausbreiten können.

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