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BMW-Chef zieht zum letzten Mal Bilanz

BMW legt heute seine Halbjahresbilanz vor - und für Vorstandschef Harald Krüger ist das sein letzter öffentlicher Auftritt.

Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG. Foto: Tobias Hase/Archivbild
Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG. Foto: Tobias Hase/Archivbild

München.Der 53-Jährige hört nach gut vier Jahren an der Spitze des Münchner Autoherstellers Mitte August auf. Dann übernimmt der bisherige Produktionsvorstand Oliver Zipse die Führung bei BMW.

Wie alle Autobauer ist auch BMW von mehreren Seiten zugleich unter Druck: Wegen der politischen Vorgaben in Europa und China müssen sie rasch mehr Elektroautos verkaufen, Investitionen in Elektromobilität, autonomes Fahren und Mobilitätsdienste verschlingen Milliarden, an anderer Stelle muss entsprechend gespart werden - und zugleich flaut die Konjunktur ab. Für BMW ist der im Oktober erwartete Brexit zudem eine besondere Herausforderung, weil der Konzern den Mini und den Rolls-Royce in Großbritannien baut.

Konzernumsatz soll gestiegen sein

Im ersten Quartal hatte BMW wegen einer drohenden EU-Kartellstrafe im Kerngeschäft rote Zahlen geschrieben. Im zweiten Quartal haben die Münchner insgesamt und auch mit der Stammmarke BMW weltweit mehr Autos verkauft als im Vorjahr, in China läuft es gut.

Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten erwarten, dass der Konzernumsatz im zweiten Quartal um 1,5 Prozent auf 25,4 Milliarden Euro gestiegen ist. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern dürfte allerdings um ein Fünftel auf 2,16 Milliarden Euro gefallen sein. (dpa)

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