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Börsenstart und Umbau belasten Siemens Healthineers

Hohe Kosten für den Börsenstart und einen Personalumbau haben den Medizintechnikanbieter Siemens Healthineers im zweiten Geschäftsquartal belastet. Auch negative Währungseffekte bekam das Unternehmen, das im März auf dem Frankfurter Börsenparkett gestartet war, zu spüren. Vorstandschef Bernd Montag bekräftigte aber am Donnerstag den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr (30. September). So soll der Umsatz auf vergleichbarer Basis im Jahresvergleich um drei bis vier Prozent zulegen.

Die Zentrale der Siemens AG in München. Foto: Matthias Balk/Archiv

Erlangen.Zwischen Januar und März profitierte Healthineers von einer guten Nachfrage nach Magnetresonanz- und Computertomographen sowie Ultraschallgeräten. Hier gab es deutliche Zuwächse in den USA, China und Lateinamerika. In der Labordiagnostik hingegen bekam Healthineers die Kaufzurückhaltung in der Region Amerika zu spüren.

Der Börsenstart im März kostete Siemens Healthineers im ersten Quartal 85 Millionen Euro. Hinzu kamen Kosten für den Personalabbau. Konkret gehe es darum, die Verwaltung zu straffen, sagte Montag, ohne die betroffenen Arbeitsplätze zu beziffern. Insgesamt wolle man aber die Mitarbeiterzahl in Deutschland von rund 12 000 konstant halten.

Zwischen Januar und März bremsten negative Währungseffekte den Umsatz, der um 5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro nachgab. Auf vergleichbarer Basis hingegen legten die Erlöse um vier Prozent zu. Nach Steuern verdiente das Unternehmen 304 Millionen Euro nach 300 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

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