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Corona: Die aktuelle Lage im Newsblog

Zahl der Infizierten in Göttingen steigt an, bisher wurde die Hälfte der Bewohner getestet. Mehr Infos gibt’s im Newsblog.

Berlin.Nach dem Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) droht nun auch Brasilien mit diesem Schritt. „Die USA sind schon ausgetreten. Entweder die WHO arbeitet ohne ideologische Voreingenommenheit oder wir sind auch draußen“, sagte der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro dem Sender CNN Brasil. „Wir brauchen keine Leute von außerhalb, die uns Tipps bei der Gesundheit hier geben.“

Ende Mai hatten die USA sich aus der WHO zurückgezogen. Während die Vereinigten Staaten allerdings einer der größten Geldgeber der UN-Sonderorganisation gewesen waren, hatte Brasilien einem Bericht der Zeitung „Folha de S. Paulo“ zufolge bereits 2019 aufgehört, Beiträge zu zahlen. Demnach stehen von dem größten Land in Lateinamerika Zahlungen von 33 Millionen US-Dollar aus.

Brasilien entwickelt sich immer mehr zum neuen Zentrum der Pandemie. Die Zahl der gemeldeten Corona-Infizierten ist auf über 646.000 gestiegen. Mehr als 35.000 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben.

Neue Welle: Innenminister wollen vorbereitet sein

Die Innenminister der Länder und des Bundes wollen Lehren aus den Erfahrungen in der Corona-Krise ziehen und Vorkehrungen für eine mögliche zweite Infektionswelle treffen.

Das kündigte der Chef der Innenministerkonferenz, Thüringens Ressortchef Georg Maier (SPD), im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. „Man muss ja damit rechnen, dass es im Herbst ein Wiederaufflammen gibt, weil man sich dann beispielsweise wieder öfter in geschlossenen Räumen aufhält.“

Daher müsse man schauen, ob genügend nationale Reserven vorhanden seien, „was ganz elementare, systemkritische Versorgungsartikel anbelangt“. Gemeint sind zum Beispiel Schutzkleidung, aber auch medizinische Produkte und Medikamente. „Ich denke, dass wir jetzt Zeit haben, um die Vorräte an nötigen Ressourcen aufzufüllen.“

Chemieindustrie bangt um Zukunft etlicher Betriebe

Unter dem Druck wegbrechender Aufträge in der Corona-Krise bangt die Chemieindustrie um die Zukunft vieler mittelständischer Betriebe und verlangt Entlastungen beim Strompreis. Verschärfe sich die Lage bei gleichbleibend hohen Kosten weiter, könnten etliche Firmen komplette Standorte in Frage stellen. „Alle Unternehmen versuchen, nach Möglichkeit den Beschäftigungsstand zu halten. Aber im Moment kann noch niemand absehen, ob das am Ende funktioniert“, sagte der Geschäftsführer des Branchenverbands VCI für Norddeutschland, Jochen Wilkens, der Deutschen Presse-Agentur.“

Hier finden Sie alle aktuellen Entwicklungen in Ostbayern, Deutschland und der Welt im Newsblog.

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