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Griechenland

CSU: Griechenland müsse Versprechen halten

Die CSU will an ihrer Griechenland-Politik festhalten. Finanzminister Söder mahnte: „Geld kann es nur gegen Reformen geben“.

Finanzminister Söder lehnt einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland ab. Es könne nicht sein, dass der deutsche Steuerzahler „jedes Problem nachträglich finanziert“, sagte er im Bayerischen Rundfunk..
Finanzminister Söder lehnt einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland ab. Es könne nicht sein, dass der deutsche Steuerzahler „jedes Problem nachträglich finanziert“, sagte er im Bayerischen Rundfunk.. Foto: dpa

München.Die CSU hat die künftige griechische Regierung aufgefordert, die mit den internationalen Geldgebern geschlossenen Vereinbarungen einzuhalten. Die CSU lege auf Stabilitätspolitik in Europa großen Wert und halte an dem Grundsatz „Hilfe gegen Reformen“ fest, sagte CSU-Chef Horst Seehofer am Montag vor einer Sitzung des Parteivorstands in München. „Das ist die Forderung an die mögliche neue griechische Regierung, Verabredungen einzuhalten.“

Rufe nach einem Schuldenschnitt für Griechenland quittierte der bayerische Ministerpräsident mit einem Kopfschütteln. Zur Frage eines möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone äußerte er sich nicht. „Ich spekuliere jetzt nicht über alternative Szenarien.“

Bayerns Finanzminister Markus Söder mahnte: „Geld kann es nur geben gegen Reformen.“ Der designierte griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras werde deshalb nach seiner Wahl verbal abrüsten müssen. CSU-Europagruppenchefin Angelika Niebler betonte: „Pacta sunt servanda. Auch für einen Herrn Tsipras sind Verträge einzuhalten.“ (dpa)

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