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CSU-Sondersitzung zum Energie-Kompromiss

Nach der Einigung in Berlin gibt es im CSU-Vorstand Gesprächsbedarf. Neuer Widerstand gegen die Trassen formiert sich.

Horst Seehofer erwartet nach dem Energiekompromiss erneut massive Bürgerproteste. Am Samstag hat er kurzfristig eine CSU-Vorstandssitzung einberufen.
Horst Seehofer erwartet nach dem Energiekompromiss erneut massive Bürgerproteste. Am Samstag hat er kurzfristig eine CSU-Vorstandssitzung einberufen. Foto: dpa

München.Nach dem Energie-Kompromiss der Berliner Koalitionsspitzen hat die CSU für diesen Samstag kurzfristig eine Vorstandssitzung angesetzt. Parteichef und Ministerpräsident Horst Seehofer will die Parteispitze dort aus erster Hand über die Ergebnisse informieren. Weitere Themen seien die Griechenland-Krise und die Flüchtlingsfrage, sagte ein Parteisprecher am Freitag.

In der Nacht auf Donnerstag hatte sich Seehofer nach monatelangem Hickhack mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auf Eckpunkte für die künftige Energiepolitik verständigt. Klar ist nun, dass beide umstrittenen Stromautobahnen in den Süden Deutschlands tatsächlich kommen. Seehofer setzte aber durch, dass dafür vorrangig Erdkabel verlegt oder schon bestehende Trassen genutzt werden sollen. Die genauen Trassenverläufe müssen aber noch geklärt werden. Bürgerinitiativen vor Ort sind erzürnt. (dpa)

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