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Museen

Dackelmuseum hat Fans in aller Welt

Der Ansturm auf das Dackelmuseum in Passau reißt nicht ab. Knapp zwei Monate nach Eröffnung seien bereits Touristen aus allen fünf Kontinenten zu Besuch gewesen, sagte Museumsmacher Josef Küblbeck am Mittwoch. Zuletzt seien beispielsweise Gäste aus Indien, Chile und Kalifornien da gewesen. An manchen Tagen hätten sie zudem bis zu 40 Dackel gezählt.

Angefeuert von Halter und Zuschauern, legen die Dackel ein beachtliches Tempo vor. Foto: Andrea Warnecke/Archiv
Angefeuert von Halter und Zuschauern, legen die Dackel ein beachtliches Tempo vor. Foto: Andrea Warnecke/Archiv

Passau.„Die Leute bringen uns Zeitungsausschnitte mit - von den USA bis nach Russland“, sagte Küblbeck. So seien sie auf die Idee gekommen, das Museum zu besuchen. Das Publikum sei bunt gemischt, Familien kämen ebenso wie Senioren, Studenten und Schulklassen. „Wir hätten nicht gedacht, dass der Dackel so bekannt und beliebt ist.“

Inzwischen hätten sie etwa 2000 Exponate zugeschickt bekommen. Allein eine Frau aus Holland habe ihnen ihre Sammlung mit mehr als 1000 Dackel-Souvenirs vermacht. Vergrößern wollen sie das Museum vorerst aber nicht. „Es soll so bleiben wie der Dackel: klein, aber oho“, sagte Küblbeck, das Museum gemeinsam mit seinem Mann Oliver Storz führt. Jedoch ist es mittlerweile an sieben Tagen die Woche geöffnet.

Auch die Nachfrage nach Führungen ist weiter groß. Und die beiden Dackel der Museumsmacher - Seppi und Moni - sollen während der Fußball-Weltmeisterschaft auf Anfrage eines Einkaufszentrums als Dackelorakel die Spielergebnisse der deutschen Mannschaft tippen.

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