MyMz
Anzeige

Corona-Regeln: Das ist in Bayern erlaubt

Bayern lockert die Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie weiter. Was künftig erlaubt ist und was weiter verboten bleibt.

Die Maßnahmen im Freistaat wurden deutlich gelockert.
Die Maßnahmen im Freistaat wurden deutlich gelockert. Foto: Felix Kästle/picture alliance/dpa

München. Anti-Corona-Maßnahmen in Bayern werden weiter gelockert. Schon am 17. Juni trat eine Änderung der Kontaktbeschränkung in Kraft. Auch für Kultur, Gastronomie und Handel gibt es Lockerungen.

Katastrophenfall: Der Katastrophenfall, der in Bayern am 16. März ausgerufen wurde, endet mit dem 16. Juni.

Kontaktbeschränkung: Die Kontaktbeschränkung bleibt bestehen. Allerdings wurden die Regelungen seit dem 17. Juni erweitert. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist dann auch in einer Gruppe von bis zu zehn Personen möglich. Außerdem ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum weiterhin mit der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands erlaubt. Bisher durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen des eigenen Haushalts, Familienangehörigen oder Personen eines weiteren Haushalts treffen. Bei Zusammenkünften im privaten Raum gibt es keine zahlenmäßige Beschränkung mehr. Allerdings gilt auch dort das Abstandsgebot von 1,5 Metern. Die Regelungen für die Gastronomie, Hotellerie und Kulturstätten werden entsprechend der Kontaktbeschränkung erweitert.

Coronavirus

Bayern lockert Beschränkungen erheblich

Treffen größerer Gruppen ist bald wieder möglich. Verbot von Großveranstaltungen wird über den 31. August hinaus verlängert.

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Räumen bleibt bestehen. Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas oder ähnlichem zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Abstandsgebot: Das Abstandsgebot von 1,5 Metern bleibt bestehen. Für Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 Quadratmetern Fläche zugelassen war, gilt seit 22. Juni die Regel, dass zehn Quadratmeter pro Person ausreichen.

Kinderbetreuung/Schule: Ab 1. Juli sollen alle Kinder wieder die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nutzen können. Das Ziel ist es, ab September den Regelbetrieb aufzunehmen.

Gastronomie: Für die Gastronomie wird gibt es bezüglich der Öffnungszeiten keine Vorgaben mehr.

Coronavirus

Die Corona-Warn-App ist erhältlich

Die Corona-App der Bundesregierung ist da. Ob sie bei der Eindämmung der Pandemie hilft, dürfte sich bald zeigen.

Kunst und Kultur: Kunst- und Kultur sind Vorreiter für die weiteren Öffnungsschritte im gesamten Veranstaltungsbereich. Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich sind mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 100 Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 200 Besuchern im Freien möglich. Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt unverändert. Allerdings müssen Menschen seit dem 1. Juli. bei Kulturveranstaltungen, wenn sie sich auf ihrem Platz befinden, keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik ist seit 22. Juni zugelassen. Voraussetzung ist ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 Metern, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer.

Gottesdienste: Seit 22 Juni gilt für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie für Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmern. Es herrscht Maskenpflicht. Auf den Plätzen darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.

Veranstaltungen: Öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern bleiben untersagt. Es bleibt beim Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober. : Wenn private Feiern als geschlossene Gesellschaft in einem Raum ohne weitere Gäste stattfinden und der Charakter der Feier einer privaten Feier zu Hause entspricht, kann in dem entsprechenden Raum auf die Einhaltung des Mindestabstandes und das Tragen von Mund- und Nasen-Bedeckung durch die Gäste verzichtet werden. Außerhalb dieses Raumes: weiterhin Maskenpflicht.

Coronavirus

Wirt warnt vor Superspreadern

Nach dem Wochenende mit vollen Plätzen beraten Stadt und Polizei. Ein Gastronom fordert ein Zeichen gegen die Unvernunft.

Krankenhäuser/Pflegeeinrichtungen: Seit dem 29. Juni sind der Besuch von Patienten in Krankenhäusern und der Besuch in Alten- und Pflegeeinrichtungen unter Einhaltung der Maskenpflicht und der Abstandsregelung erlaubt.

Hallenbäder/Thermen: Seit 22. Juni können Hallenbäder sowie Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern einschließlich der Wellness- und Saunaangebote wieder geöffnet werden. Das Wirtschaftsministerium wird zusammen mit dem Gesundheitsministerium Hygienekonzepte dafür ausarbeiten.

Reisebusunternehmen: Für den Betrieb von Reisebusunternehmen sollen künftig dieselben Regelungen gelten, wie sie auch für den Öffentlichen Personennah- und -fernverkehr gelten.

Sport: Seit 22. Juni entfällt die bislang geltende Obergrenze für den Outdoor- und Indoorsport von 20 Personen. Die künftige Teilnehmerbegrenzung ergibt sich aus den jeweiligen konkreten räumlichen Rahmenbedingungen (Raumgröße, Belüftung).

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht