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Ausstellungen

Deutsches Theatermuseum zeigt Schau über Ödön von Horváth

Das Deutsche Theatermuseum in München widmet dem Dramatiker Ödön von Horváth eine Ausstellung.

München.Sein Werk sei heute wieder sehr aktuell, sagte die Kuratorin Nicole Streitler-Kastberger am Donnerstag in München. „Das Aneinander-Vorbeisprechen der Horváthschen Figuren weist bereits voraus auf das allgegenwärtige Geplapper von Tweets und Postings, in denen das Missverständnis geradezu kultiviert und nur noch auf Reizwörter reagiert wird.“ Die Schau startet am Freitag und läuft bis zum 17. November.

Der Österreicher (1901-1938) gilt als einer der meistgespielten Dramatiker auf deutschen Bühnen. Die Ausstellung zeigt Objekte und Dokumente, aber auch Filme und Audioaufnahmen. Roter Faden sind die drei Volksstücke, denen jeweils bestimmte Themen zugeordnet werden. In „Geschichten aus dem Wiener Wald“ geht es um Ökonomie. Bei „Kasimir und Karoline“ dreht sich alles um die Erotik, um Frauen- und Männerbilder, aber auch um Beziehungsformen von heute. Die „Italienische Nacht“ gerät zur Auseinandersetzung mit der Politik, insbesondere mit dem aufgeladenen Klima in der Weimarer Republik. 2018 war die Ausstellung bereits in Wien zu sehen.

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