MyMz

REGENSBURG.

Die Domspatzen singen in Südafrika

Bischof Gerhard Ludwig Müller besucht zusammen mit dem Knabenchor die Mallersdorfer Schwestern, die seit 50 Jahren in Südafrika Gutes tun.

Die weltberühmten Regensburger Domspatzen werden erstmals in Afrika auftreten. Foto: altrofoto.de

Von Angelika Lukesch, MZ

Es wird eine Pastoralreise der ganz besonderen Art, die Bischof Gerhard Ludwig Müller zusammen mit den Regensburger Domspatzen vom 24. März bis 1. April (die Domspatzen bleiben bis 8. April) unternimmt. Es geht bis nach Südafrika, der Anlass der Reise ist das 50-jährige Wirken der Mallersdorfer Schwestern in Südafrika. Der Besuch des Bischofs soll den Dank für alle Regensburger Missionare in Südafrika zum Ausdruck bringen, so Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner, der auch Superior der Mallersdorfer Schwestern ist.

Uraufführung des „Sonnengesangs“

Domspatzen-Manager Christoph Hartmann stellte die Mission der Reise klar: Die Domspatzen kommen als Botschafter ihrer Heimat nach Südafrika. „Es ist keine Konzertreise, die wir unternehmen, sondern ein Pastoralbesuch.“ Man werde gemeinsame Gottesdienste abhalten, auch werde eine Uraufführung des „Sonnengesangs“ des Heiligen Franziskus aus der Feder des Komponisten Enjott Schneider im Rahmen eines großen Dankgottesdienstes in der Benediktinerabtei in Inkamana stattfinden. „Für die deutschen Mallersdorfer Schwestern haben wir aber auch einige deutsche Volkslieder mit dabei, die sie an die Heimat erinnern sollen“, ergänzte Domkapellmeister Roland Büchner.

Unter dem Motto „Gesandt bis an die Grenzen der Erde – Dank für den Einsatz der Regensburger Missionarinnen und Missionare in Südafrika“ werden die Domspatzen mit Bischof Gerhard Müller, Erziehern und einigen Eltern am 24. März zu ihrer großen Reise starten. Erste Station ist Johannesburg, danach folgen Soweto, Vryheid/Inkamana, Maria Ratschitz, Nkandla, Hluhluw Umfolozi Nationalpark, Durban und Kapstadt.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht