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Agrar

Elektronische Kuhglocken im Test

In Oberbayern und Tirol probiert das Landesamt für Landwirtschaft eine Alternative zum klassischen Produkt.

Die Kuh Schlecki der Bichler Alm unterhalb der Benediktenwand trägt neben der Kuhglocke einen GPS-Sender. Foto: Angelika Warmuth
Die Kuh Schlecki der Bichler Alm unterhalb der Benediktenwand trägt neben der Kuhglocke einen GPS-Sender. Foto: Angelika Warmuth

Jachenau.Auf Almen in Oberbayern und Tirol tragen in dieser Saison einige Kühe testweise neben ihrer traditionellen Kuhglocke eine elektronische Variante. An etwa 150 Tieren werden derzeit nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) unterschiedliche Geräte dreier Entwickler getestet. Sie sollen Almbauern künftig helfen, ihre Kühe in unwegsamem Gelände wieder zu finden. Bereits 2013 wurden zusammen mit der LfL Prototypen zweier Firmen auf Almen erprobt.

Wie eine elektronische Kuhglocke aussieht, sehen Sie im Video:

Elektronische Kuhglocken im Test in Oberbayern und

Seit 2016 experimentiert auch der Almbauer und IT-Fachmann Matthias Engel von der Bichler Alm bei Jachenau (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) mit selbstgebauten Geräten, mit denen er seine Tiere über GPS orten will. In anderen Ländern wie in der Schweiz wird ebenfalls an der Entwicklung solcher Geräte gearbeitet. Im Handel gibt es sie hierzulande aber bisher nicht serienmäßig. Nur in Norwegen ist laut LfL eine Firma auf dem Markt.

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