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Ausstellungen

Erasmus Grasser aktuell im Bayerischen Nationalmuseum

„Bewegte Zeiten“: Unter diesem Motto stellt das Bayerische Nationalmuseum die Werke des spätgotischen Bildhauers Erasmus Grasser aus. Grasser lebte von 1450 bis 1518 und hinterließ ein Gesamtwerk spätgotischer Bildhauerkunst. Es wird erstmalig in umfassender Sammlung vom 19. April bis 29. Juli in München zu sehen sein. Renate Eikelmann, Direktorin des Bayerischen Nationalmuseums, lobte die besondere Kreativität des Künstlers und die Zusammenarbeit mit dem Diözesanmuseum in Freising, das Werke für die Ausstellung beigesteuert hat.

Die Museumsdirektorin des Bayerischen Nationalmuseums, Renate Eikelmann. Foto: Inga Kjer/Archiv
Die Museumsdirektorin des Bayerischen Nationalmuseums, Renate Eikelmann. Foto: Inga Kjer/Archiv

München.Als wichtigeste Werke Grassers gelten die „Moriskentänzer“ und das „Chorgestühl“. Der im oberpfälzischen Schmidmühlen geborene Bildhauer hatte einen eher schwierigen Start in sein Künstlerleben. Er galt am Anfang seiner Künstlerkarriere als „unfriedlicher, verworrener und arglistiger Knecht“, sagte Andrea Teuscher, Kuratorin der Ausstellung. Grasser habe in seinen Werken die Emotionalität seiner Figuren wie kein anderer seiner Zeit wiedergegeben. Steffen Mensch, Kurator des Diözesanmuseums, hält Erasmus Grasser für den „Höhe- und Schlusspunkt spätgotischer Kunst“.

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