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Erkrankter Fesl hofft noch auf Genesung

Trotz seiner unheilbaren Parkinson-Erkrankung denkt der bayerische Liedermacher weiterhin an ein Bühnen-Comeback.

Der Liedermacher Fredl Fesl. Foto: Tobias Hase/Archivbild
Der Liedermacher Fredl Fesl. Foto: Tobias Hase/Archivbild

München.Trotz seiner unheilbaren Parkinson-Erkrankung will der bayerische Liedermacher Fredl Fesl (71) die Hoffnung nicht aufgeben, mal wieder öffentlich auftreten zu können.

„Man weiß ja nicht, was die Pharmaindustrie noch an Medikamenten entwickelt“, sagte der Musiker dem „Münchner Merkur“ und der „tz“ (Donnerstag).

Ihm gehe es derzeit „ned so bsonders“. Die Krankheit sei noch nie bei irgendjemandem besser geworden. Vor 22 Jahre hatte Fesl die Diagnose Parkinson bekommen.

Mit Titeln wie „Ritter Hadubrand“, dem „Taxilied“ oder „Königsjodler“ wurde der Sänger 1976 schlagartig im deutschsprachigen Raum bekannt.

Fredl Fesl leidet seit Ende der 90er an Parkinson

Ihm seien die große Säle nie wichtig gewesen, sagte Fesl im Interview. Viel wichtiger sei gewesen, dass sich das Publikum unterhalten fühlte. „Ich war immer zufrieden, wenn die Leute gelacht haben - an den richtigen Stellen natürlich.“

MZ-Kantine

Lange Rede, kurzes Lied

Fredl Fesl füllte mit seiner besonderen Art von Kabarett große Hallen. Bis ihn seine Parkinson-Erkrankung zum Aufhören zwang.

Fesl wurde 1947 im niederbayerischen Grafenau im Landkreis Freyung-Grafenau geboren. Ende der 90er erfuhr der Liedermacher, dass er an der Parkinson-Krankheit leidet, 2006 musste er seine Abschiedstournee deswegen sogar vorzeitig abbrechen.

Heute lebt er mit seiner Frau auf einem Bauernhof in Oberbayern. (am/dpa)

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