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Bayern
Samstag, 21. Juli 2018 31° 3

Kriminalität

Erstochene Frau: Haftbefehl ist erlassen

Nach der tödlichen Messerattacke in München sitzt der mutmaßliche Täter jetzt in U-Haft. Das Spurenbild ist komplex.

Ermittler der Polizei am Tatort in der Jutastraße in München-Neuhausen. Foto: Matthias Balk
Ermittler der Polizei am Tatort in der Jutastraße in München-Neuhausen. Foto: Matthias Balk

München.„Derzeit laufen Ermittlungen und Befragungen bei den Bewohnern und Nachbarn des Mehrfamilienhauses“, sagte der Sprecher. Eine Streife hatte den Verdächtigen nach einer Großfahndung einige Kilometer vom Tatort im Stadtteil Neuhausen entfernt festgenommen.

Dem Mann, einem Deutschen, wird zur Last gelegt, am Freitag in einer Wohnung auf eine 25-Jährige, deren 53 Jahre alte Mutter und den 15-jährigen Bruder eingestochen zu haben. Die 25-Jährige war am Freitagabend trotz aller Bemühungen der Ärzte im Krankenhaus gestorben. Die weiteren Verletzten sind laut Polizeiangaben vom Samstag in einem ernsten Zustand. Lebensgefahr könne nicht ausgeschlossen werden.

Die Hintergründe zu der Tat waren zunächst unklar. Nach Angaben der Polizei gibt es deutliche Hinweise auf eine Beziehungstat. Zu den Vorwürfen schwieg der tatverdächtige Deutsche, wie der Sprecher weiter sagte. In der Wohnung, in der es zu der mutmaßlichen Beziehungstat kam, stellten Ermittler eine mögliche Tatwaffe sicher. Weil das Spurenbild in der Wohnung komplex ist, sollte ein Experte für Blutspuren am Montag den Tatort untersuchen.

Weitere Details wollten die Ermittler am Sonntag bekanntgeben.

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