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FC Bayern öffnet sich für E-Sport: „Keine Ballerspiele“

Der FC Bayern München öffnet sich dem E-Sport.

Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Matthias Balk/Archivbild
Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Matthias Balk/Archivbild

München.„Wir werden, was Fußballspiele betrifft, uns durchaus mit dem Thema befassen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag in der Münchner Allianz Arena anlässlich der Bekanntgabe einer langfristigen Partnerschaft mit Konami, einem japanischen Hersteller und Verleger von Computer- und Videospielen.

Beim E-Sport, dem sportlichen Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen, kommt für den deutschen Rekordmeister aber nur Fußball infrage, wie Rummenigge verdeutlichte - „keine Baller- und Kriegsspiele“. Die Bayern-Profis und die Allianz Arena werden in der Neuauflage der Simulation „eFootball PES 2020“, die im September erscheinen soll, aufgenommen ebenso Vereinslegenden wie Oliver Kahn oder Lothar Matthäus.

Nationalspieler Serge Gnabry fungiert künftig als offizieller „eFootball PES Botschafter“. Der 23-Jährige verbringt wie etliche seiner Bayern-Kollegen viel Zeit an der Spielkonsole, das diene der Entspannung. Es gebe teamintern einige harte Kontrahenten beim Computerspiel, verriet Gnabry, etwa den Österreicher David Alaba. „Ich werde hart trainieren, um ihn zu besiegen“, sagte Gnabry lächelnd.

Über die finanziellen Modalitäten der Partnerschaft mit Konami sowie die Laufzeit wurden keine Angaben gemacht. Es handelt sich aber um eine Platin-Partnerschaft, das ist die zweithöchste Ebene beim FC Bayern.

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