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Fussball

FC St. Pauli feiert 1:0-Sieg in Ingolstadt

Nach drei sieglosen Spielen in Folge hat der FC St. Pauli wieder gewonnen. Angreifer Allagui erzielte das Tor zum 1:0 in Ingolstadt. Für Trainer Kauczinski war dies eine erfolgreiche Rückkehr an seine einstige Wirkungsstätte.

Sami Allagui (r.) jubelt mit seinem Teamkollegen Yi-Young Park. Foto: Armin Weigel
Sami Allagui (r.) jubelt mit seinem Teamkollegen Yi-Young Park. Foto: Armin Weigel

Ingolstadt.Dank Sami Allagui hat Fußball-Zweitligist FC St. Pauli in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Angreifer erzielte am Samstag vor 10 071 Zuschauern in der 30. Minute das Tor zum 1:0 (1:0) beim FC Ingolstadt, mit dem die Hamburger ihren Platz im gesicherten Mittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga festigten.

„Natürlich sind wir überglücklich. Es ist überragend, dass wir nach so einem Spiel drei Punkte im Sack haben. Man muss aber auch sagen, dass wir heute das Glück hatten, das uns in den letzten Wochen gefehlt hat“, sagte Trainer Markus Kauczinski nach der geglückten Rückkehr an seine einstige Wirkungsstätte. St. Pauli (31 Punkte) schloss damit bis auf zwei Zähler zu Ingolstadt auf.

Mit der gleichen Elf, die am vergangenen Montag dem Aufstiegskandidaten 1. FC Nürnberg ein 0:0 abgetrotzt hatte, standen die Gäste auch bei den „Schanzern“ sehr kompakt und ließen so gut wie nichts zu. Ein perfekter Spielzug sorgte dann sogar noch für die Führung. Allagui brauchte nach einem Klassepass von Waldemar Sobota nur noch ins leere Tor einzuschieben. „Unsere Führung haben die Jungs wirklich gut rausgespielt. Das sah Klasse aus. Die Führung in Kombination mit dem Schnee hat uns dann natürlich etwas in die Karten gespielt“, sagte Kaucznski.

Das Tor stabilisierte die Kiezkicker nur noch mehr. Und wenn dann doch etwas durchkam, war dann da ja noch Robin Himmelmann. Der Pauli-Keeper parierte in der 43. Minute einen Kopfball von Ingolstadts Mittelstürmer Dario Leczano stark und rettete so die nicht unverdiente Führung in die Halbzeit.

Auf dem extrem rutschigen Rasen rannte der FCI nach der Pause unentwegt an. Trainer Stefan Leitl wechselte in der Offensive erst Thomas Pledl und später auch noch Stefan Kutschke ein, um das 1:1 zu erzwingen. Die glasklare Torchance aber gab es nicht, die Abwehr von St. Pauli stand sicher und verteidigte auch in der Nachspielzeit von fünf Minuten mit Geschick. In der Schlussphase brachte Pauli-Trainer Kauczinski noch Rechtsverteidiger Luca Zander und Mittelfeldakteur Mats Möller Daehl ein, die zuletzt verletzungsbedingt gefehlt hatten.

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