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FDP-Spitzenkandidat Hagen: CSU droht Schicksal von Nokia

Martin Hagen, Spitzenkandidat der FDP für die bayerische Landtagswahl. Foto: Daniel Karmann
Martin Hagen, Spitzenkandidat der FDP für die bayerische Landtagswahl. Foto: Daniel Karmann

Bad Windsheim.Der Spitzenkandidat der bayerischen FDP, Martin Hagen, rechnet bei der Landtagswahl im Herbst fest mit dem Ende der absoluten CSU-Mehrheit. Dabei verglich der Freidemokrat das Schicksal der CSU mit dem des Handy-Herstellers Nokia. Bayern gehe es heute keineswegs schlecht. „Das war bei Nokia vor zehn Jahren auch“, sagte der 36 Jahre alte FDP-Politiker. Heute habe aber kaum noch einer ein Nokia-Handy. „Das zeigt, wie schnell man heute als Marktführer absteigt.“ Hagen warnte in seiner auf dem Parteitag begeistert aufgenommenen Rede: „Ein „Weiter so“, eine weitere Legislaturperiode konservativen Stillstands, würde unser Land nicht verkraften.“ Zuvor hatte eine überwältigende Mehrheit der mehr als 400 Parteitagsdelegierten Hagen nach seinem Sieg bei einer Urwahl zum Spitzenkandidaten gewählt.

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