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Bayern
Sonntag, 27. Mai 2018 29° 2

Landtag

Flächeneinsparung auch ohne starre Obergrenze möglich

Statt einer starren Obergrenze für den Flächenverbrauch plädiert der bayerische Gemeindetag weiterhin für mehr Zugriffmöglichkeiten der Kommunen auf ungenutzte Grundstücke. In Deutschland gebe es etwa eine Million unbebaute Grundstücke in Städten und Dörfern, auf denen praktisch sofort gebaut werden könne, „wenn auch nicht immer an der richtigen Stelle“, sagte Matthias Simon zuständiger Referatsleiter des Gemeindetages am Donnerstag bei einer Anhörung zum Flächenverbrauch im Landtag in München.

München.Die Politik müsse Möglichkeiten schaffen, um die Eigentümer von einem Bau auf ihren Grundstücken überzeugen. Eine gesetzlich verankerte Obergrenze für den Flächenverbrauch lehne der Verband weiterhin ab. Generell habe die aktuelle Debatte über den Flächenverbrauch auch bei den Gemeinden dazu geführt, „noch sparsamer mit Flächen umzugehen“.

Bei der Anhörung im Landtag dreht sich alles um die Frage, ob die von den Grünen und einem breiten Bündnis von Umweltschützern geforderte Obergrenze für die Versiegelung bislang unverbauter Flächen auf fünf Hektar pro Tag sinnvoll ist. Ein Antrag auf ein entsprechendes Volksbegehren wurde in der vergangenen Woche vom Innenministerium an den Bayerischen Verfassungsgerichtshof verwiesen. Die regierende CSU lehnt dies bislang ab und setzt auf freiwillige Maßnahmen.

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