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Flugzeugabsturz bei Regenstauf: Drei Tote

  • Flugzeugabsturz bei Regenstauf
  • Das zerstörte Flugzeug, in dem drei Menschen starben.

Beim Landeanflug auf den Flugplatz Oberhub ist am Sonntagnachmittag gegen 15.20 Uhr rund einen Kilometer westlich der Landbahn eine Beechcraft Bonanza V 35 in ein Maisfeld gestürzt. Die am Flughafen Oberhub stationierte Propellermaschine ging in Flammen auf, die drei Insassen verbrannten bis zur Unkenntlichkeit.

Augenzeuge Gerhard R., der mit seiner Freundin beim Ausritt war, sah nur noch, wie die Maschine aufschlug. „Einen Knall habe ich nicht gehört. Ich wusste jedoch, dass hier etwas Schlimmeres passiert sein muss.“ Gerhard R. rief sofort die Polizei.

Für den 58-jährigen Piloten, Unternehmer Richard Jesske aus dem Teublitzer Gemeindeteil Katzdorf, sowie seinen 54-jährigen Bruder und dessen 51-jährige Ehefrau kam jede Hilfe zu spät. Dies geht zumindest aus den Aufzeichnungen des Flugplatzes hervor. Der 58-Jährige galt in Fliegerkreisen als sicherer und erfahrener Pilot. „Eine genaue Identifizierung der verunglückten Personen muss jedoch erst eine Obduktion ergeben“, teilte Polizei-Pressesprecher Michael Rebele am Unglücksort mit.

Laut den Aufzeichnungen war die Maschine gegen 15 Uhr vom Flugplatz Oberhub zu einem Rundflug gestartet und 20 Minuten später wieder im Landeanflug. Während des Fluges muss es offensichtlich zu technischen Problemen gekommen sein, so Rebele. Der Pilot setzte noch einen Notruf mit „Mayday, Mayday“ ab, dann sei die Funkverbindung abgerissen.

Die genaue Unglücksursache war bis gestern Abend noch nicht bekannt. Spezialisten des Luftfahrtbundesamts Braunschweig wurden zur genauen Aufklärung des Absturzes hinzugezogen. Mehrere Rettungskräfte sowie rund eine Dutzend Feuerwehren aus der Region waren in den Einsatz eingebunden..

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