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Landtag

Gedenkminute: Aigner mahnt zu Mäßigung

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle/Saale hat der bayerische Landtag mit einer Gedenkminute der Opfer gedacht.

Kerzen, Blumen und ein Zettel mit der Aufschrift
Kerzen, Blumen und ein Zettel mit der Aufschrift "In tiefer Trauer Wer schweigt stimmt zu!" vor einem Dönerladen. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

München.„Wir trauern um die beiden ermordeten Menschen. Wir bangen mir den Verletzten“, sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Donnerstag.

Sie verurteilte den Anschlag als „beispielloses Verbrechen“ in der Geschichte der Bundesrepublik und betonte: „Unsere Solidarität gilt allen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern in unserem Land.“

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Aigner rief zudem eindringlich zu mehr Mäßigung auf, speziell im Internet. Der Attentäter sei offenbar getrieben gewesen von Verschwörungstheorien und menschenverachtendem Hass. „Beides bricht sich im Internet ungebremst Bahn.

Die Grenzen des Sagbaren wurden immer wieder verschoben“, beklagte Aigner und mahnte: „Jeder sollte wissen, dass auch Worte Handlungen sind, die weitere Taten nach sich ziehen können. Wer die Grenze des Sagbaren verrückt, verändert den gesellschaftlichen Konsens.“

Aigner betonte: „Daher gilt in einer freiheitlichen Demokratie ein Gebot der Mäßigung - in Wort und Tat. Wir tragen Verantwortung für das Miteinander in unserem Land.“

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