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Verkehr

Greenpeace protestiert mit Radtour

Volle Kraft voraus fürs Rad: Regensburger Aktivisten fordern auf einer Runde durch die Stadt mehr Rechte für Biker.

Eine Ampel für Fahrradfahrer leuchtet grün: Greenpeace Regensburg demonstiert mit einer Radtour durch die Altstadt für Vorrang für den Radverkehr. Foto: Marius Becker/dpa
Eine Ampel für Fahrradfahrer leuchtet grün: Greenpeace Regensburg demonstiert mit einer Radtour durch die Altstadt für Vorrang für den Radverkehr. Foto: Marius Becker/dpa

Regensburg.Mehr Rechte und mehr Platz für Radfahrer auf den Straßen: Das fordern Greenpeace-Aktivisten gemeinsam mit Regensburgen auf einer Fahrraddemo. Der Protestzug startet heute, Samstag, 11 Uhr am Bismarckplatz und führt an verschiedenen Stellen vorbei, an denen sie Biker in Regensburg stark benachteiligt oder sogar gefährdet sehen. Auf einem 30 Meter langen Banner an der Eisernen Brücke fordern die Umweltschützer „Volle Kraft voraus fürs Radl!“ und kritisieren mangelnde Verkehrssicherheit für Radfahrer.

„Auf der Galgenbergstraße stadteinwärts geht es steil bergab“, Radler seien hier dem schnell fließenden Verkehr schutzlos ausgesetzt und könnten schnell in gefährliche Situationen geraten, kritisiert Jonas Baumgartner von Greenpeace Regensburg.

Am Stobäusplatz werde hingegen deutlich, wo Regensburg seine Prioritäten in der Verkehrsführung setze: Der motorisierte Verkehr könne geradewegs durch die Landshuter Straße stadteinwärts fahren. Mit dem Rad dagegen müsse man den zeitraubenden Umweg über mehrere Ampeln wählen.

Ein erster richtiger Schritt: Die Umweltzone

Um die Straßen für alle sicherer zu machen, muss Regensburg mehr für Radfahrer tun, so die Greenpeace-Botschaft. Es fehlten Radstellplätze in der Stadt und am Hauptbahnhof sowie Radschnellwege und Ampelschaltungen, die Bikern Vorrang geben. An Park & Ride-Plätzen am Stadtrand sollten Leihräder oder auch Lastenräder verfügbar sein. Vorbild sei das Parkhaus am Dachauplatz. Die Umweltzone im Stadtgebiet sei bereits ein erster richtiger Ansatz, um vom Auto auf das Rad umzusteigen, doch die Fläche von rund 1,8 Prozent der Stadt sei zu klein, heißt es in einem Pressepapier von Greenpeace im Vorfeld der Fahrrraddemo.

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Greenpeace Regensburg hat für Samstag eine Reihe von Aktionen geplant. Eine Ausstellung am Haidplatz zeigt bis 15 Uhr Probleme der heutigen Verkehrssituation für Radfahrer sowie Lösungsansätze für die Mobilität der Zukunft auf. Bus und Bahn müssten in Regenburg so bequem, zuverlässig und attraktiv sein, dass sie für alle Regensburger und Pendler auf dem Weg zu Arbeit und in die Freizeit eine attraktive Alternative darstellen, fordert Malin Steinfurth von Greenpeace Regensburg.

Hier geht es zum Regensburg-Teil.

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