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Großer Empfang für Nepalhilfe Beilngries

2015 wurden bei einem schweren Erdbeben in Nepal auch viele Schulen zerstört. Die Nepalhilfe investierte in den Wiederaufbau.

Auf das Team der Nepalhilfe Beilngries wartete ein großer Empfang. Foto: Michael Rebele
Auf das Team der Nepalhilfe Beilngries wartete ein großer Empfang. Foto: Michael Rebele

Beilngries.Sie bauten auf, was ein gewaltiges Erdbeben zerstört hatte: Die Nepalhilfe Beilngries hat in den vergangenen vier Jahren nahezu zwei Millionen Euro in den Wiederaufbau von 15 ihrer Schulen in Nepal investiert. 2015 waren diese bei einem dramatischen Erdbeben zerstört worden.

An der Jana Jagriti Secondary School von Sangachok wurde das Team aus Bayern nun von den Einheimischen mit großem Bahnhof empfangen. Die Mitglieder der Nepalhilfe Beilngries und deren Freunde und Unterstützer waren überwältigt von dem, was man für sie vorbereitet hatte.

Maskentänzer aus Tibet, Tanzgruppen der Schulen des Sindhupalchok Distriktes und Männergesänge, die die bayerischen Zuhörer an Schnadahüpfl hierzulande erinnerten, bildeten Bausteine der Feier. Nicht fehlen durften in dem mehrstündigen Programm natürlich die Reden von Politikern. Allen voran Nepals Vizepremierminister, Nanda Bahadur Pum, der im Hubschrauber samt Bodyguards eingeschwebt kam.

Lange Verbindung zwischen Nepal und Bayern

Die Schule von Chautara nach der Entkernung. Foto: Michael Rebele
Die Schule von Chautara nach der Entkernung. Foto: Michael Rebele

Der Vizepremier ging auf die lange währende Verbindung zwischen Bayern und Nepal ein. Was 1992 als kleines Pflänzchen zu wachsen begann, habe sich über die Jahre zum ausladenden Baum entwickelt, der bis in den Süden Nepals reiche. Ein Spiegelbild für die enge und konstruktive Zusammenarbeit stelle dazu das Logo der Nepalhilfe dar, die beiden ineinandergreifenden Hände vor der Kulisse der hohen Berge.

Ralf Petschl, der Erste Vorsitzende der Hilfsorganisation ging in seiner Rede auf die Notwendigkeit ein, jungen Menschen einen Zugang zu Bildung und Erziehung zu verschaffen, denn dies erhöhe damit ihre Chancen für eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Gerade dafür stünde die Arbeit der Nepalhilfe Beilngries.

Jetzt ist die Schule wieder vollständig saniert. Foto: Michael Rebele
Jetzt ist die Schule wieder vollständig saniert. Foto: Michael Rebele

Nun gilt es, die Restarbeiten zu koordinieren. Begrenzungsmauern, Außenanlagen und allem voran die Komplettierung des Schulinventars stehen dazu auf der Agenda. Da die finanziellen Ressourcen der kleinen Hilfsorganisation nicht unbegrenzt sind, gilt es jetzt innezuhalten. Zudem sei man in der Pflicht mit dem Unterhalt der anderen Einrichtungen wie etwa dem Shaligram Kinderhaus und diversen Gesundheitseinrichtungen.

Man hoffe auf die finanzielle Unterstützung von Spendern, aber auch auf Eigeninitiative wie den Verkauf des Jahreskalenders „Himalaya 2020“ oder die Erlöse aus den Benefizveranstaltungen. Erst dann kann und will man sich konkrete Gedanken wie die Finanzierung zum Bau einer Tagesbetreuungseinrichtung für geistig und körperlich behinderte Menschen in Lubhu machen. Weitere Infos zum Verein gibt es hier.

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