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Unwetter

Heftige Unwetter suchen den Süden heim

Wieder haben Gewitter in Bayern und Baden-Württemberg gewütet. Diesmal traf es besonders Niederbayern und Südbayern.

Wassermassen auf einer Straße im bayerischen Rettenberg. Foto: Benjamin Liss
Wassermassen auf einer Straße im bayerischen Rettenberg. Foto: Benjamin Liss

Garmisch-Partenkirchen.Ein Toter, überflutete Straßen und Keller: Wieder haben Unwetter im Süden Deutschlands gewütet. Besonders betroffen waren Niederbayern und Südbayern.

Ein Mann ist in Garmisch-Partenkirchen vom Fluss Partnach mitgerissen worden und gestorben. Rettungskräfte hatten zuvor mehrere Stunden lang nach dem 52-Jährigen in dem reißenden Fluss gesucht.

Auch in Baden-Württemberg wurden Straßen und Keller in einer Gemeinde überschwemmt.

Dauerregen auch am Mittwoch erwartet

Überflutete Straßen bei Aiglsbach Foto: Alexander Auer
Überflutete Straßen bei Aiglsbach Foto: Alexander Auer

Für heute rechnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Dauerregen in Teilen Südbayerns. Im Alpenraum könnte es teilweise bis zu 70 Liter pro Quadratmeter bis Donnerstagnacht regnen. Im Süden von Baden-Württemberg könne es zu Starkregen kommen.

In Niederbayern waren die Feuerwehren in der Nacht im Dauereinsatz. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, kam es zu 60 Einsätzen im Zusammenhang mit dem Wetter. Straßen waren überschwemmt und vorübergehend gesperrt, darunter auch ein Teil der Bundesstraße 301. Autos wurden weggespült, Keller geflutet und Bäume umgestürzt. Besonders betroffen waren die Stadt sowie der Landkreis Landshut und der Großraum Bayerischer Wald. Auch in Langquaid im Landkreis im Landkreis Kelheim war die Feuerwehr mit den Wassermassen beschäftigt, ebenso wie in Mainburg.

Harte Nacht in Furth im Wald

Unter den Wassermassen sind die Straßen nicht mehr zu erkennen. Foto: Alexander Auer
Unter den Wassermassen sind die Straßen nicht mehr zu erkennen. Foto: Alexander Auer

Furth im Wald traf es bereits am Montag Abend.

Hühnereiergroße Eisklumpen haben dort für einen Megaschaden gesorgt. Kabarettist Lauerer fühlte sich „wie im Krieg“.

Die Feuerwehr spricht vom wohl schwersten Unwetter aller Zeiten. Bis heute waren die Freiwilligen Feuerwehren der Region mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Stadt hat eine Hilfe-Hotline unter der Telefonnummer (0 99 73) 5 09 41 eingerichtet.

Gefahr der Überschwemmung eines Sägewerks

Kampf mit dem Besen gegen die Fluten Foto: Alexander Auer
Kampf mit dem Besen gegen die Fluten Foto: Alexander Auer

In Mauth im Osten des Freistaats habe die Gefahr bestanden, dass ein komplettes Sägewerk weggeschwemmt wird. Die Feuerwehr musste sich am Abend zurückziehen. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen keine.

In Baden-Württemberg traf es am Dienstagabend vor allem die Gemeinde Waldachtal. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, rückten Feuerwehrleute zu Dutzenden Einsätzen aus. Heftiger Regen setzte einen Supermarkt komplett unter Wasser. „Die Aufräumarbeiten an den Einsatzstellen werden sich sicherlich noch die nächsten Tage hinziehen“, sagte der Sprecher. (dpa)

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