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Gesundheit

Huml: Förderung für Erwachsene mit Down-Syndrom ausbauen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat sich für einen Ausbau der Förderangebote auch für Erwachsene mit Down-Syndrom ausgesprochen. Dazu müssten entsprechende Förderzentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen geschaffen werden, sagte Huml am Montag in München mit Blick auf den Welttag des Down-Syndroms an diesem Mittwoch (21. März).

Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml in Nürnberg. Foto: Daniel Karmann/Archiv
Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml in Nürnberg. Foto: Daniel Karmann/Archiv

München.Derzeit leben im Freistaat laut Schätzungen zwischen 4500 und 7500 Menschen mit Down-Syndrom, ihre Bezeichnung als mongoloid gilt als politisch nicht korrekt. Experten gehen laut Huml davon aus, dass in Bayern jährlich 100 bis 200 Babys mit Down-Syndrom auf die Welt kommen. Mit dem Alter der Mutter steige auch die Wahrscheinlichkeit der Trisomie 21, wie das Down-Syndorm auch heißt, beim Kind: Bei einer 20-jährigen Frau liege die Wahrscheinlichkeit bei 1:1250, bei einer 40-Jährigen bei 1:90. Beim Down-Syndrom liegen entweder das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach vor (sogenannte Trisomie), daher Trisomie 21.

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