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Hunderte Zeitungsredakteure protestieren in München

Im Tarifkampf um mehr Gehalt haben rund 500 Redakteure aus Bayern und Baden-Württemberg in München protestiert. Der Bayerische Journalistenverband (BJV) und die Gewerkschaft Verdi hatten im Tarifstreit in der Zeitungsbranche zu der Kundgebung am Dienstag geladen. Die Journalisten trugen Plakate mit Aufschriften wie „Wir sind doch nicht blöd!“ und „Guter Journalismus - Gute Arbeit - Gutes Geld“. Parallel dazu streikten Redakteure in Nürnberg und Würzburg, wie Maria Goblirsch vom BJV sagte. Die fünfte Tarifrunde soll am Mittwoch in Berlin stattfinden.

Unter einem Plakat nehmen Journalisten aus verschiedenen Redaktionen an einer Demonstration in der Innenstad Münchens teil. Foto: Peter Kneffel/aktuell
Unter einem Plakat nehmen Journalisten aus verschiedenen Redaktionen an einer Demonstration in der Innenstad Münchens teil. Foto: Peter Kneffel/aktuell

München.Die Gewerkschaften fordern 4,5 Prozent mehr Geld für angestellte Redakteure und sogenannte feste Freie. Das sind Mitarbeiter, die formal nicht fest angestellt sind, aber kontinuierlich für ein Unternehmen arbeiten. Jungredakteure sollen mindestens 200 Euro mehr im Monat bekommen. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Am Montag hatten BJV und Verdi zu einem dreitätigen Warnstreik aufgerufen.

Die Verlegerseite hatte zuletzt eine Erhöhung des Honorars in zwei Schritten angeboten, über deren Höhe am Mittwoch verhandelt werden soll. Zudem umfasste das Angebot 120 Euro mehr Gehalt für Berufsanfänger.

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