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In Bayern öffnen die Biergärten

Nach Wochen der Zwangspause dürfen Restaurants wieder ihre Außenbereiche öffnen. Auch in den Schulen wird es voller.
Von Jennifer Weese und Christof Rührmair

Ein Mitarbeiter des Biergartens am Chinesischen Turm baut Biertische und Bänke mit je zwei Metern Abstand auf. Ab Montag dürfen die Gäste in Außenbereichen wieder bewirtet werden – unter Auflagen.  Foto: Peter Kneffel/dpa
Ein Mitarbeiter des Biergartens am Chinesischen Turm baut Biertische und Bänke mit je zwei Metern Abstand auf. Ab Montag dürfen die Gäste in Außenbereichen wieder bewirtet werden – unter Auflagen. Foto: Peter Kneffel/dpa

München.Wochenlang sind Klappstühle und Bänke in den Biergärten leer geblieben. Damit ist nun Schluss. Auch immer mehr Schüler kehren in die Klassenräume zurück. Denn in Bayern gelten ab Montag einige Lockerungen.

Zunächst darf die Gastronomie im Außenbereich öffnen – also Biergärten, Wirtsgärten oder Freischankflächen. Allerdings muss um 20 Uhr zugesperrt werden. Eine Woche später dürfen die Wirte dann Innenbereiche bis 22 Uhr öffnen. Beherbergungsbetriebe müssen sich voraussichtlich noch bis zum Pfingstwochenende gedulden.

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Gäste werden platziert

Im Biergarten darf am Tisch der Mundschutz abgelegt werden. Zudem dürfen laut Branchenverband Dehoga Personen aus zwei Hausständen beisammensitzen. Ansonsten gilt der Mindestabstand von 1,50 Metern. Das Servicepersonal muss Mundschutz tragen. Eine Reservierung ist laut Dehoga sinnvoll, aber nicht erforderlich. Zudem werden Gäste vom Personal platziert und ihre Personalien und Telefonnummern aufgenommen. Allerdings wird es wegen des Mindestabstands wohl weniger Platz geben. Zumindest bei Freischankflächen haben Dehoga-Landesgeschäftsführer Thomas Geppert zufolge deshalb einige Kommunen bereits Entgegenkommen signalisiert, wenn Wirte sie erweitern wollen. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat die Kommunen im Freistaat gebeten, Stellflächen für die Außengastronomie rasch und unbürokratisch im Rahmen des Möglichen zu genehmigen.

Maskenpflicht im Verkehr

  • Bisherige Regeln:

    Schon bisher musste man im Öffentlichen Nahverkehr, an Haltestellen und Bahnhöfen einen Mundschutz tragen.

  • Neue Regeln:

    Im Fernverkehr der Bahn gilt nun auch in ganz Deutschland die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase, wie das bayerische Verkehrsministerium erklärte. „Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren.“ Ebenfalls neu ist in Bayern ab heute die Maskenpflicht im Flugverkehr – ab dem Moment, in dem der Passagier die Abfertigungsgebäude betritt.

An den Schulen ist wieder mehr los

Auch in den Schulen gibt es ab Montag Änderungen: Es geht auch für die unteren Klassen wieder los. Das heißt für die Erstklässler, die fünften Klassen der Mittelschulen und die fünften und sechsten Klassen an Realschulen und Gymnasien. An den Wirtschaftsschulen dürfen, je nach Art, die achte, die siebte oder auch die sechste Jahrgangsstufe zurück. Für die anderen Schüler beginnt der Präsenzunterricht erst nach den Pfingstferien. Für die mittleren Klassen der Grundschulen soll es laut Kultusministerium aber – je nach Möglichkeit vor Ort – ein freiwilliges pädagogisches Begleitangebot geben.

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Die Stundenpläne sind verschlankt und meist auf die Kernfächer reduziert. Der Unterricht soll zudem in geteilten Lerngruppen stattfinden, die sich wochenweise oder auch tageweise abwechseln. In Wochen ohne Präsenzunterricht sollen die Schüler dann wieder von zu Hause lernen.

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