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Fussball

Ingolstadt-Trainer Leitl vermisst gefährlichen Mittelstürmer

Trainer Stefan Leitl vermisst im Spielsystem des FC Ingolstadt einen torgefährlichen Mittelstürmer. Wenn „man einen zentralen Stürmer hat, der 10, 12, 15 Tore macht, dann ist das natürlich herausragend gut, das sieht man an anderen Mannschaften“, sagte der Coach des Zweitligisten dem „Donaukurier“ (Mittwoch). Er erinnerte dabei an den Liga-Rivalen 1. FC Nürnberg, der nach der Verletzung von Toptorjäger Mikael Ishak nur noch einen Sieg in fünf Partien feierte.

Trainer Stefan Leitl von Ingolstadt steht im Stadion. Foto: Armin Weigel/Archiv
Trainer Stefan Leitl von Ingolstadt steht im Stadion. Foto: Armin Weigel/Archiv

Ingolstadt.Der FCI hat keinen Angreifer mit zweistelliger Torausbeute, der erfolgreichste Akteur ist Mittelfeldmann Sonny Kittel mit neun Toren. Beim 4:2 zuletzt gegen Dynamo Dresden traf er zum wichtigen 3:2 in der Nachspielzeit und leitete die anderen drei Tore ein.

Zuvor waren die Schanzer in fünf Partien ohne Sieg geblieben und hatten den Anschluss an die Aufstiegszone verloren. „Wir haben es leider ergebnistechnisch nicht auf den Platz gebracht. Vielleicht hätten wir mit dem Ziel Aufstieg nicht in die Öffentlichkeit gehen sollen“, sagte Leitl, „aber ich war schon überzeugt, dass mit dieser Mannschaft etwas geht und wir es tatsächlich packen können.“

Die Euphorie auch im Umfeld sei inzwischen „teilweise verloren gegangen“, meinte Leitl und unterstrich: „Aber jetzt ist das Thema abgehakt. Wir schauen nur noch auf die einzelnen Spiele.“

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